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Baumschul-Ausbildung: ein vorheriges Praktikum kann helfen

Im Baumschulbereich gibt es im Durchschnitt konstante Ausbildungszahlen mit Abweichungen in einzelnen Landesverbänden nach oben oder unten. Dennoch sind nicht alle Ausbildungsplätze besetzt und noch ungenutzte Ausbildungskapazitäten vorhanden. Wichtigster Grund für diese Entwicklung ist, dass es nicht genügend geeignete Bewerber gibt. Immer wieder gibt es schlechte Erfahrungen mit Auszubildenden, die eine schlechte Allgemeinbildung aufwiesen. Schurig vom Ausschuss "Ausbildung und Sozialpolititk" des Bund deutscher Baumschulen bemängelte in diesem Zusammenhang, dass die Schüler nicht genügend auf das Berufsleben vorbereitet würden. Allerdings dürfe dabei nicht vergessen werden, dass es auch sehr positive Beispiele für sehr gute Auszubildende gebe. Vor diesem Hintergrund gelte es Bewerbungsgespräche sorgfältig zu planen und auszuwerten, um geeignete Auszubildende auszuwählen. Zu empfehlen sei auch, grundsätzlich ein Betriebspraktikum durchführen bevor ein Auszubildender eingestellt wird, um ihn kennen zu lernen. Der Berufsstand braucht Fachkräfte. Sie werden benötigt, um den gestiegenen Anforderungen in der Kulturführung, Betriebsorganisation oder Qualitätssicherung gerecht zu werden.