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Baumschule von Ehren gewährte Einblicke in Kulturarbeiten und Sortimente.

Zum siebten Mal lud die Baumschule Lorenz von Ehren Mitte September zu einem Symposium ein. "Standortfaktor Grün" lautete die Überschrift, unter der vier führende Landschaftsarchitekten über ihre Erfahrungen und unterschiedlichen Projekte der urbanen Landschaftsarchitektur berichteten. Liebgard Jennerich hat in der TASPO 49/09 ihre Eindrücke zusammen gefasst Rund 200 Gäste, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Dänemark, Norwegen und der Schweiz, waren der Einladung gefolgt. Zum Programm gehörte auch eine etwa eineinhalbstündige Rundfahrt auf mehreren Anhängern durch die Kulturen, um das Leistungsspektrum der Baumschule zu zeigen. Der Stammbetrieb Lorenz von Ehren hat seinen Sitz zwar in Hamburg, seine Produktionsflächen mit einer Ausnahme aber im unmittelbar angrenzenden Niedersachsen- neben dem Zweitbetrieb in Bad Zwischenahn. Entlang der Route in den Quartieren bei Hamburg waren Stationen eingerichtet, an denen Baumschuler typische Arbeiten zeigten: Stäben von Alleebäumen, Verpflanzen, Kronenschnitt und das Ausheben größerer Bäume mit dem Ballenstecher sowie das Aufbinden. Mitfahrende Mitarbeiter der Baumschule lieferten die nötigen Fachinformationen dazu. Beispielsweise sind acht Kräfte erforderlich, um bei Umpflanzaktionen der für die Baumschule von Ehren typischen großen Bäume mit dem lasergesteuerten Pflanzpflug in die Erde zu bringen, liegt das Tagespensum der niederländischen Fachfirma bei 4.000 Tonkin-Stäben, wird der Erosion zwischen den Pflanzreihen durch Rasenstreifen Einhalt geboten, zweimal pro Jahr gemulcht. Einem Erdabtrag durch das Ausheben der Bäume wird durch Verfüllen der Aushublöcher vorgebeugt.