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Baumschulen in Weser-Ems mit neuer Werbestrategie

Der Baumschuler ist ein Gehölzproduzent. Doch das alleine reicht nicht mehr in Zeiten, in denen an den Hauptverkaufsstätten Fachpersonal für Beratung fast auf Null wegrationalisiert wird. Der Baumschuler muss sich Gedanken darüber machen, wie sein Produkt am Point of Sale (POS) positiv Aufmerksamkeit erregen kann. Das machte Sylvia Weigner von der Floristik Marketing Service Gesellschaft (FMS) auf der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Weser-Ems des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) nochmal eindrucksvoll deutlich. Der Landesverband hat das Problem mittlerweile erkannt und FMS mit der Erarbeitung einer Werbestrategie mit anschließender Kampagne beauftragt. Wenn die Kunden nicht mehr in Gartenbaumschulen kaufen, wo fachkundige Beratung noch zum Service gehört, dann muss sich die Branche auf die neuen Absatzwege einstellen und neue Informationswege erschließen. Zum Konzept, das FMS derzeit verfolgt, gehört die Bearbeitung einzelner „Problemzonen“ im Garten. In einzelnen Flyern wird dem Kunden dabei Hilfe geboten zu Themen wie „Mein Schattengarten“ oder „Mein Topfgarten“. Doch Hilfe soll noch konkreter werden. Das will FMS auf der IPM dem Fachpublikum präsentieren. Die IPM-Ausstellung „Shin Yong – Energie und Erfolg durch Pflanzen“ soll Fachgeschäften, Gartencentern und Gärtnern neue Verkaufsargumente und gezielte Präsentationen liefern.