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Tag des Friedhofs: Riesiger Blumenkranz und ungewöhnliche Grabstätten

Mehr als sieben Meter Durchmesser, unzählige bunte Blumen und Schleifen sowie ein Stahlgerüst, welches dem tonnenschweren Koloss die nötige Standsicherheit gibt: Die Rede ist vom wahrscheinlich größten Blumenkranz Deutschlands. Die Frankfurter Friedhofsgärtner werden ihn zum Tag des Friedhofs am 21. September am Neuen Portal des Hauptfriedhofes in der "Mainmetropole" aufstellen.

Mit ihren Aktionen wollen die Frankfurter Friedhofsgärtner gemeinsam mit der Stadt und weiteren Organisationen des Friedhofswesens an diesem Tag auf die besondere Bedeutung der Friedhöfe als grüne Lunge und Orte der Ruhe, Besinnung und Erholung aufmerksam machen. Auf dem Programm stehen neben Führungen über den Hauptfriedhof auch verschiedene Vorträge zur Friedhofs- und Bestattungskultur. Seit nunmehr sieben Jahren findet diese Veranstaltung regelmäßig am dritten Wochenende im September zum bundesweiten Tag des Friedhofs statt. In diesem Jahr lautet das Motto "Erinnerung hat viele Farben". Bereits im vergangenen Jahr hatten die Frankfurter Friedhofsgärtner mit einem riesigen Kranz überrascht. In diesem Jahr soll der Kranz noch größer und bunter werden. Ungewöhnlich sollen auch die Grabstätten sein, die die Friedhofsgärtner zum Tag des Friedhofs anlegen. Sie weichen von der bekannten rechteckigen Norm ab und greifen in Form, Farbe sowie Gestaltung das Leben des Verstorbenen auf. Den Kontrast dazu soll das beispielhaft angelegte Feld der Ungenannten darstellen, mit dem das Thema der namenlosen Bestattungen provokativ aufgegriffen wird. Hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit dem katholischen Zentrum für Trauerseelsorge.

Darüber hinaus zeigen die Friedhofsgärtner mit der Ausstellung "Erinnerungen in anderen Welten" verschiedene Beisetzungs- und Trauerrituale aus un-erschiedlichen Ländern und stellen das Projekt "Die nicht gehaltene Grabrede" vor.