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Baumschulen wollen bei Bundesgartenschauen stärker mitgestalten

Die dreiprozentige Erhöhung der Gesellschafteranteile des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) an der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG) ist eines der heißen Themen der BdB-Wintertagung in der kommenden Woche, so hieß es auf der Mitgliederversammlung des BdB-Landesverbandes Weser-Ems in Bad Zwischenahn. Hintergrund ist die schwierige Finanzsituation der DBG: Bekannt und bereits in der TASPO 28/2004 am 9. Juli 2004 ausgeführt ist, dass die DBG wegen der noch ausstehenden Schlussrechnung bei der Internationalen Gartenbauausstellung (Iga) Rostock von ihren Gesellschaftern im vergangenen Jahr ein Darlehen in Höhe von 650 000 Euro bekommen hat. Dieses Darlehen wurde nun noch einmal prolongiert (verlängert), bestätigte der ZVG-Generalsekretär Dr. Siegfried Scholz.

Im Vorfeld zur BdB-Wintertagung hatte BdB-Präsident Walter Hinrichs in der Deutschen Baumschule vom Januar 2005 den Wunsch nach einer solchen Anteilserhöhung formuliert und begründet. „So richtig glücklich“ sei er mit den jetzigen Sparplänen und Konstellationen im Zentralverband Gartenbau (ZVG) noch nicht. Auf die Frage, ob die Situation der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft geklärt sei, sagte er: „Bei der Gründung ist unser Anteil in der Gesellschaft auf zehn Prozent festgelegt worden. Diesen Anteil wollen wir den heutigen Gegebenheiten anpassen und auf 13 Prozent steigern. Wir meinen, dass unsere Arbeit in dem Gremium doch mehr Wert ist als nur diese zehn Prozent. Damit hätte der BdB 13, der BGL 38 und der ZVG immer noch 49 Prozent.“ Das bedeute nicht, dass der BdB den ZVG untergraben wolle. „Aber wir wollen mehr und besser repräsentiert sein und mitgestalten können. Wir wollen mehr Demokratie herbeiführen und Alleingänge verhindern!“, so Hinrichs.