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Baumschulforschung: Professuren in Erfurt und Berlin vor dem Aus

Die Baumschulprofessuren in Erfurt und an der Humboldt-Universität in Berlin stehen vor dem Aus. Dies sind aber nur die beiden deutlichsten Einschnitte von vielen in der Landschaft der Baumschulforschung in Deutschland. Einen Überblick gab Prof. Dr. Wolfgang Spethmann von der Universität Hannover auf der Wintertagung des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) in Goslar. Nach seinem Fazit würden die ehemals großen deutschen Baumschulforschungszentren dramatisch in ihrer Kapazität reduziert. Eine langfristig in die Zukunft gerichtete Baumschulforschung könne so nicht erfolgen. Dafür, wie es trotzdem weitergehen könnte, stellte er einen mit Professor Hans-Heinrich Jesch von der Humboldt-Universität Berlin und anderen Kollegen erarbeiteten Diskussionsvorschlag vor. Zur aktuellen Situation führte er unter anderem aus, dass an der Fachhochschule Erfurt die Baumschulprofessur wohl nicht wieder besetzt werde, wenn Prof. Heinz-Edgar Thon in diesem Jahr ausscheidet. An der Humboldt-Universität in Berlin werde im Frühjahr Prof. Jesch emeritiert und eine Wiederbesetzung sei praktisch passé. Mehr zu den geplanten Einsparungen sowie die Grundlagen des Diskussionsvorschlags lesen Sie in der aktuellen TASPO.