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Baumschulregion präsentiert sich als Kulturlandschaft

Das „Pinneberger Baumschulland“ und somit die Baumschulwirtschaft vor den Toren Hamburgs wird zur Internationalen Gartenschau (IGS 2013) im Jahr 2013 in Hamburg eine besondere Rolle spielen. Denn es ist eine der fünf ausgewählten Kulturlandschaften der Metropolregion Hamburg, die die einmalige Chance erhalten, sich zur IGS 2013 einem nationalen und internationalen Publikum zu präsentieren. Ermöglicht hat dies ein trilateral gefördertes Projekt aus Fördermitteln der Metropolregion Hamburg.

Dr. Frank Schoppa erläutert in der Pressekonferenz das Konzept des Pinneberger Baumschullandes. Foto: BdB SH

Den Zuschlag für das Regionalmanagement „Pinneberger Baumschulland“ hat der Kreis Pinneberg an den Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen (BdB) vergeben, berichtet dieser. Oliver Stolz, Landrat des Kreises Pinneberg, übergab am 22. September Landesverbandsgeschäftsführer Dr. Frank Schoppa im Pinneberger BdB-Haus ganz offiziell die Vertragsunterlagen. Zukünftiges Koordinierungsbüro ist den Angaben zufolge die Service-Grün UG – Fördergesellschaft für Baumschulen und Gartenbau in Norddeutschland (Servicegesellschaft des BdB-Landesverbandes). Wie Dr. Frank Schoppa in einer Pressekonferenz dazu ausführte, sei dies das einzige Regionalmanagement im Zusammenhang mit der IGS, das eine berufsständige Vertretung des Gartenbaus wahrnehme. Als wesentliche Inhalte, die den Besuchern gezeigt und verständlich gemacht werden sollen, nannte er das Aufzeigen was Baumschule ist, wie sie funktioniert, wie die Region landschaftlich durch die Baumschulen geprägt ist, welche Tradition sich dahinter verbirgt und welche wirtschaftliche, ökologische und sozio-kulturelle Bedeutung der grünen Branche im Kreis Pinneberg zukommt. „Wir tun dies in enger Vernetzung mit unseren ‘grünen‘ Partnern vor Ort, wie zum Beispiel dem Gartenbauzentrum in Ellerhoop oder dem Deutschen Baumschulmuseum“, so Schoppa. „Ein Öffentlichkeitsarbeitsprojekt dieser Größenordnung ist eine besondere Herausforderung für uns“, führte er aus. Weitere ausgewählte Kulturlandschaften der Metropolregion Hamburg, die sich neben dem Pinneberger Baumschulland zur IGS präsentieren, sind das Alte Land, die Lüneburger Heide, die Vier- und Marschlande und die Knicklandschaften Schleswig-Holsteins. Sie erhalten die Chance, die Besonderheiten der Re- gion einem internationalen Publikum auf einer Gesamtfläche von rund 1,5 Hektar darzustellen. Die veranschlagte Gesamtsumme des Vorhabens belaufe sich auf fast 700.000 Euro. Wobei knapp 600.000 Euro von der Metropolregion Hamburg getragen würden. Auf die Kulturlandschaft „Pinneberger Baumschulland“ entfalle eine Fördersumme von 93.300 Euro.