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Baumschulwirtschaft: Fehlende Umsätze im Frühjahr - Hoffen auf Stimmungswechsel

Traditionell ist sie eher gesellschaftliches Ereignis als ein Forum aktiver Verbandsarbeit: die Sommertagung des Bundes deutscher Baumschulen (BdB). Auf Einladung des württembergischen Landesverbandes unter Vorsitz von Karl-Heinz Pfänder kamen rund zweihundert Kollegen Ende Juni nach Ludwigsburg. Aussagen der Verbandsspitze spiegelten die Sorgen der Branche wider. Wegen der schleppenden Frühjahrssaison dürften vielen Betrieben ein bis zwei Wochen Umsatz gefehlt haben. Auch beim Einzelhandel ging es später los als sonst, er soll aber letztlich doch noch ins Geschäft gekommen sein, fasste BdB-Präsident Karl-Heinz Plum das Marktgeschehen zusammen. Ausführlich widmete sich der Präsident der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage vor dem Hintergrund eines möglichen Regierungswechsels, dämpfte jedoch überzogene Erwartungen. Aufmerksamkeit verdiene auch die Krise in der Europäischen Union, wo aufgrund der Meinungsverschiedenheiten über die Finanzen neue Unannehmlichkeiten für die Landwirtschaft zu befürchten sind. Am Rande der Sommertagung beschloss der Baumschulverband, ordentliches Mitglied der Aktionsgemeinschaft wirtschaftlicher MittelstandInteressengemeinschaft zu werden.