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Bayern: Ausbildungszahlen im GaLaBau auf Rekordniveau

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Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL) hat einen Vergleich der neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse im GaLaBau in Bayern zwischen 2019 und 2020 angestellt. Demnach konnte man im Freistaat einen Zuwachs von über 20 Prozent verzeichnen und befindet sich damit auf Höchstniveau.

Die Ausbildung zum/zur Landschaftsgärtner/in ist bei immer mehr jungen Frauen und Männer beliebt, in Bayern wurde ein neuer Rekordwert erreicht. Foto: C. Tietz/ VGL Bayern

Rekordwert von 2018 eingestellt

Der allgemeine Trend zeigt immer wieder sinkende Ausbildungszahlen. Dass grüne Berufe bei jungen Menschen aber ein hohes Ansehen genießen und besonders beliebt sind, das zeigen die jüngsten Erhebungen. Besonders deutlich wird es im Bereich der Landschaftsgärtner in Bayern, wo laut VGL ein neues Rekordhoch verzeichnet werden konnte. Mit 535 neuen Ausbildungsverträgen im GaLaBau galt das Jahr 2018 bislang als höchstes Niveau. 2019 rutschte der Wert auf 477 neue Verträge ab. Im Vergleich dazu nahm die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im GaLaBau im vergangenen Jahr aber wieder sprunghaft zu. Mit insgesamt 578 neuen Verträgen wurde ein neuer Rekordwert geknackt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von starken 21,2 Prozent. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 waren damit 1.436 Personen in Ausbildung im GaLaBau in Bayern. „Dies liegt sicherlich an der intensiven Nachwuchswerbung, die wir betreiben, hat aber ebenso mit dem Berufsbild, den attraktiven Ausbildungsangeboten und Corona zu tun“, erklärt Dietmar Lindner, Vizepräsident und Beauftragter für Aus- und Weiterbildung beim VGL Bayern.

Corona als Wachstumstreiber im GaLaBau

Die GaLaBau-Branche spürte insgesamt kaum negative Folgen durch die Corona-Pandemie. Eher das Gegenteil war der Fall, denn durch ein geringes Ansteckungsrisiko durch die Arbeit im Freien und umfassenden Präventionsmaßnahmen konnten Tätigkeiten auf Baustellen weitestens aufrechterhalten werden. Dass die Branche eher Zuwachs erfuhr hatte auch mit den Reisebeschränkungen zu tun, denn die Urlaubskasse investierten die Kunden dann in ihr Haus und ihren Garten. All diese Gründe sorgten für eine krisenfeste Beschäftigung bei den ausführenden Fachbetrieben und volle Auftragsbücher. „Die Ausbildungsbetriebe setzen sich für ihre zukünftigen Fachkräfte ein und bieten vor Ort eine zeitgemäße Ausbildung. Den Absolventinnen und Absolventen eröffnen sich viele individuelle Berufswege und interessante Perspektiven“, betont Lindner die Attraktivität einer Ausbildung im GaLaBau. 

Landschaftsgärtner leisten wichtigen Beitrag beim Umweltschutz

Des Weiteren tragen aktuelle Themen, wie der Klima- und Umweltschutz und der Erhalt der Biodiversität zur Attraktivität des Berufsbildes Landschaftsgärtner bei. Ein gestiegenes Umweltbewusstsein ist bei immer mehr jungen Menschen zu beobachten, die die Arbeitsfelder des Landschaftsgärtners als wertvolle Beiträge für die Zukunft gelten lassen.

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