Bayern: BGV-Vizepräsident bedauerte mangelndes Engagement

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Starke Worte des Vizepräsidenten Roland Albert standen im Blickpunkt der Landesdelegierten- und Mitgliederversammlung des Bayerischen Gärtnereiverbandes (BGV) am 30. Juni in Burghausen. Insbesondere attackierte Albert die „Trittbrettfahrer“. Der Gartenbau brauche funktionierende Verbände, um sich zu behaupten. Viele Betriebe aber würden „die Wohltaten der berufsständischen Arbeit genießen, sich jedoch der Mitgliedschaft und damit den Beitragszahlungen erfolgreich entziehen.“ Albert hält dies für unkollegial und bedauert, dass alle Landesverbände des Zentralverbands Gartenbau – auch Bayern – mit rückläufigen Mitgliederzahlen konfrontiert sind. Schreite diese Entwicklung fort, stehe der Fortbestand der gärtnerischen Berufsverbände zur Diskussion. Wenn die Gärtnereibesitzer nicht mit ihren Beiträgen den Verband finanzieren, sägen sie nach Meinung Alberts an einer Grundlage ihrer Existenz. Die Beitragslast müsse unbedingt gleichmäßig auf alle Nutznießer verteilt werden. Zugleich bedauerte Albert die mangelnde Bereitschaft vieler Berufsangehöriger, Positionen zu beziehen und Ehrenämter zu übernehmen. Dies sei durchaus ein verbreitetes gesellschaftliches Problem.

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