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Bayern: Chancen für Heilpflanzen

Der Sprung vom Versuchsanbau ins erste Praxisstadium sei geglückt, meint Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller und glaubt an gute Chancen für den Anbau chinesischer Heilpflanzen. Mit finanzieller Unterstützung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft hatte 1999 eine Anbauforschung begonnen, die jetzt gezeigt habe, dass die 16 ausgewählten Pflanzen auch mit den hiesigen Klimabedingungen erfolgreich zu kultivieren seien. Sicherheit, hoher Hygienestatus und Qualitätsstandards bei Anbau, Ernte und Aufbereitung sowie gesetzliche Vorschriften sprächen für einen Anbau in Deutschland. Trotz vieler Probleme und finanzieller Risiken habe Fläche (über 2000 Hektar) und Anzahl der Betriebe (250) in Bayern zugenommen. Mit rund 8000 Hektar Anbaufläche für Heil- und Gewürzpflanzen könne Deutschland den Rohwarebedarf nur zu zehn Prozent decken. Vor allem der Anbau von chinesischen Arzneidrogen werde wegen steigender Nachfrage zunehmend interessanter.

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