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Bayern: Schneeeinbruch verlief glimpflich

Am Wochenende vom 11. bis 12. Februar 2006 gab es wieder heftige Schneefälle, die vor allem in Bayern zu Schneehöhen bis zu zwei Metern führten. Nach Angaben der Gartenbau-Versicherung (Wiesbaden) war vor allem die Region zwischen Passau und Deggendorf betroffen. Zum Glück kam es durch die getroffenen Abwehrmaßnahmen der "in Sachen Schnee" geübten bayerischen Gärtner zu keinen größeren Schäden an Gewächshausanlagen. Bisher meldet die Gesellschaft vier Zusammenbrüche von kleineren Gewächshauseinheiten sowie etwa 15 Schäden an den Eindeckungen, der größte Schaden mit einigen hundert gebrochenen Scheiben. Nach bisherigem Kenntnisstand schätzt die Gesellschaft die Schäden auf rund 200 000 Euro.

Dieser glückliche Verlauf lässt allerdings keine allgemeingültigen Rückschlüsse auf die Stabilität der Gewächshäuser zu, hebt die Versicherung hervor. Ohne die zum Teil umfangreichen Maßnahmen zur Schadenabwehr wären die für Gewächshäuser vorgeschriebenen Schneelasten bei weitem überschritten gewesen. Die wirkungsvolle Abwehrmaßnahme auch für geheizte Gewächshäuser hieß, den Schnee rechtzeitig von den Gewächshäusern zu entfernen, in diesem Fall einfach durch "Schneeschaufeln".