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Bayern: „Sind die Gärtner das Bauernopfer?“

In Bayern schlagen anstehende Entscheidungen über eine Agrarverwaltungsreform, die sich wesentlich auf die Gartenbauberatung auswirken könnten, derzeit hohe Wellen. Der Bayerische Staat opfere die Gärtner zugunsten der Bauern. So wird Kurt Scherdi, Vorsitzender der Landesfachgruppe Zierpflanzenbau des Bayerischen Gärtnereiverbands, in einer mit „Sind die Gärtner das Bauernopfer?“ überschriebenen Pressemitteilung der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim zitiert. Es geht um Aussagen Scherdis in seinem Grußwort bei der Beetpflanzentagung am 8. Juli in Veitshöchheim. Wörtlich sagte Scherdi: „Der Gartenbau hat eine schwierige Stellung gegenüber den Bauern. Ich will nicht sagen, wir werden zugunsten der Bauern geopfert, aber ein bisserl was ist schon dran!“ Der Bayerische Gärtnereiverband wehre sich jedenfalls vehement gegen Pläne der Landesregierung, die an den Bezirksregierungen ansässigen Gartenbau-Sachgebiete zu zersplittern oder völlig zu streichen. Der bayerische Gartenbau sei auf eine flächendeckende Beratung angewiesen.