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Bayrische Gärtner sollen gemeinsam kämpfen

Außergewöhnlichen Besuch hatte der 18. Baumschultag der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim: Der Präsident des Bayerischen Gärtnereiverbandes, Roland Albert, war zum ersten Mal seit Bestehen der Fachtagung angereist, um die dort versammelten Gärtner zu mehr Einigkeit und gemeinsamen Handeln aufzufordern. Angesichts der Reformen und Veränderungen in der politischen Landschaft sei es noch nie so wichtig gewesen, so Albert, dass alle Fachrichtungen - Baumschuler, Obst- und Gemüse-, Zierpflanzen-, Friedhofs- und Landschaftsgärter - mit einer Stimme sprächen. Schließlich gehe es um so wichtige Themen wie Ausbildung, Beratung und Subventionen. Kritik äußerte Albert aus seiner Sicht am zu niedrigen Stellenwert des Gartenbaues in den Ministerien. Mit 1,3 Milliarden Euro nehmen die Bayerischen Gärtner Platz Zwei bei den landwirtschaftlichen Produktionszahlen ein. Das werde genauso übersehen, wie die Tatsache, dass diese Zahlen zumeist völlig ohne staatliche Subventionen erwirtschaftet werden.