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BBH setzt seine Kampagnen fort

Der niederländische Zierpflanzensektor erfährt zurzeit einen intensiven Strukturwandel, von dem auch die Situation des Blumenbüros Holland (BBH) gekennzeichnet ist. Durch die veränderte Budgetsituation musste die Marketingorganisation erhebliche Anpassungen in der Organisation vornehmen, sagte BBH-Geschäftsführer Ivo Brautigam auf Anfrage der TASPO.

Die BBH-Kampagne Zimmerpflanze des Monats thematisiert im März Campanula. Foto: BBH

Es sei trotzdem gelungen, in den wichtigsten Zielmärkten des niederländischen Absatzmarktes die BBH-Büros zu erhalten. In Deutschland, Großbritannien, Italien und Frankreich sollen die Filialen künftig mit jeweils einer Person besetzt sein. Sie sollen weiterhin den Kontakt mit der Branche suchen und die Durchführung der internationalen Kampagnen betreuen. Die Zusammenarbeit mit den jeweiligen nationalen Organisationen und Multiplikatoren habe auch künftig Priorität, so Brautigam.

„Wir haben uns einer neuen Budgetwirklichkeit zu stellen, die noch mehr professionelle Effizienz verlangt als bisher.“ Und diesen Herausforderungen stelle sich das BBH, indem es Verbraucherkampagnen entwickelt, die international in den wichtigsten Zielmärkten einsetzbar sind.

Für Deutschland nannte er die aktuellen Pläne.

  • Zimmerpflanze des Monats: ganzjährige Thematisierung der Lebenskultur mit Zimmerpflanzen.
  • Muttertagskampagne: Mit Promotion und Social Media-Kampagnen weist das BBH auf Blumen und Muttertag hin, eine „zwingende“ Verbindung mit der Botschaft: Blumen und Muttertag sind Synonym.
  • Schnittblumenkampagne: Im September wird die Frage „Und was ist Ihre Lieblingsblume?“ aufmerksamkeitsstark den Zielgruppen gestellt, um so mit diesen Aktionen und PR- Maßnahmen die Wahrnehmung der Verbraucher für das Produkt zu stärken.

Im Rahmen von sogenannten „maßgeschneiderten“ Aktionen arbeite das BBH in Deutschland daran, Öffentlichkeit herzustellen beispielsweise für die Gerbera, für Gartenblüher, für Zimmerpflanzen, die auch im Outdoor-Bereich verwendet werden können. Man lege Wert darauf, dass sich alle Maßnahmen synergetisch verstärken, erklärt Brautigam.

In diesem Zusammenhang suche das BBH auch den Kontakt zu deutschen Organisationen und Unternehmen, um die Aktivitäten gemeinsam abzustimmen. Das gelte für die strategische Ausrichtung und fallweise auch zusammen zu arbeiten.

Hier sieht er noch viele Chancen der Verbesserung. Denn letztlich sei man ja gemeinsam am Markt tätig, um ein Ziel zu erreichen: Verbraucher für Gartenbau-Produkte zu interessieren und deren Abverkauf zu fördern. (fri)