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BdB: Gärtnerischen Endverkauf alsbald bundesweit öffnen

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Niedersachsen erlaubt dem gärtnerischen Facheinzelhandel, ab 13. Februar wieder Blumen und Pflanzen zu verkaufen, in Schleswig-Holstein dürfen Gartencenter und Blumenläden am 1. März wieder öffnen. Diesem Beispiel sollen die übrigen Bundesländer schnellstmöglich folgen, fordert der Bund deutscher Baumschulen (BdB).

Vor Corona konnten Endverbraucher noch ohne Einschränkungen Pflanzen in den Gartenbaumschulen einkaufen. Foto: Graf Luckner/BdB

Durch Pflanzenverkauf eine Perspektive für den Frühling bieten

„Es ist richtig, den Menschen durch den Pflanzenverkauf eine Perspektive für den Frühling zu bieten. Wir sehen, dass die Corona-Beschränkungen auch in den nächsten Monaten anhalten werden. Der eigene Garten, die Terrasse und der Balkon werden, wie im letzten Frühjahr, wichtige Orte der Erholung und Erbauung sein“, führt BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl dazu aus. Entsprechend lautet der Appell des Verbands an die Bundesländer, die Gartencenter und Gartenbaumschulen rasch zu öffnen – so wie in Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Guhl: Gärtnerischer Einzelhandel agiert mit guten Hygiene-Konzepten

Den Ministerpräsidenten der beiden Länder, Stephan Weil und Daniel Günther, habe der Bund deutscher Baumschulen bereits in einem Schreiben für ihr umsichtiges Handeln gedankt. „Es war sehr klug, diesen Schritt zu wagen. Denn die Erfahrungen haben gezeigt, dass der gärtnerische Einzelhandel mit guten Hygiene-Konzepten agiert und auf diese Weise der Corona-Schutz gewährt wird“, so Guhl. „Gleichzeitig können sich die Kunden in den Gartenbaumschulen und Gartencentern Inspirationen für ihr eigenes Stück Grün holen. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen, wie wichtig ein grünes Lebensumfeld für Psyche und körperliche Gesundheit der Bevölkerung ist.“

Sobald die Frostperiode vorüber sei, werde der Drang der Menschen nach draußen übergroß, prognostiziert Guhl. „Die Verschönerung des eigenen Lebensumfeldes ist ein wichtiges Ventil, um den Menschen in dieser Hinsicht gerecht zu werden.“ Daher sei es folgerichtig, den Bürgern die Möglichkeit zu geben, Pflanzen einzukaufen, erklärt der BdB-Hauptgeschäftsführer und fordert die übrigen Bundesländer deshalb auf, den gärtnerischen Facheinzelhandel ebenfalls wieder für den Verkauf zu öffnen.

Bundesweiter Lockdown bis zum 7. März verlängert

Beim Bund-Länder-Gipfel am 10. Februar hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten darauf geeinigt, dass der bundesweite Lockdown und die bestehenden Corona-Auflagen grundsätzlich bis zum 7. März verlängert werden. Die von mehreren Verbänden der Grünen Branche im Vorfeld der Konferenz geforderte Öffnungsperspektive für den Einzelhandel obliegt demnach der Entscheidungsgewalt der einzelnen Länder, wobei der nächste Öffnungsschritt erst „bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner“ erfolgen könne, wie es in dem Bund-Länder-Beschluss heißt.

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