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BdB: Nachhaltigkeit zentrales Thema auf der IPM 2020

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Das Thema Nachhaltigkeit stand im Fokus des diesjährigen Messeauftritts des Bunds deutscher Baumschulen (BdB) auf der IPM. Beim vollbesetzten Seminar „Nachhaltigkeit in der Kommune gestalten“ ging es unter anderem um nachhaltige Baumpflanzungen und das Straßenbaumkonzept Leipzig 2030.

Die Referenten des Stadtgrün-Seminars „Nachhaltigkeit in der Kommune“ (v. l.) Rüdiger Dittmar, Simone Raskob und Prof. Dr. habil. Hartmut Balder mit BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl. Foto: BdB

Jedes Jahr tausend neue Bäume für Leipzig

Dieses sieht vor, pro Jahr 1.000 neue Bäume in der sächsischen Metropole und Messestadt zu pflanzen, wie Rüdiger Dittmar, Amtsleiter für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig und Vizepräsident der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) bei dem vom BdB auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) angebotenen Seminar „Nachhaltigkeit in der Kommune gestalten – Berichte aus der Freiraumplanung“ erklärte.

Zu den weiteren Referenten des im Rahmen der EU-geförderten Stadtgrün-Kampagne „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“ veranstalteten Seminars gehörte Simone Raskob vom Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen der Stadt Essen. Sie berichtete über „Bäume in der Stadt Essen – Grüne und blaue Infrastrukturen in der Freiraumentwicklung“. Die Stadt im Zentrum des Ruhrgebiets war 2017 „Grüne Hauptstadt Europas“ und blickt auf beachtliche Transformationsprozesse in den vergangenen 30 Jahren zurück.

BdB mit eigenem Messestand auf der Weltleitmesse des Gartenbaus

Außerdem sprach Prof. Dr. habil. Hartmut Balder von der Beuth Hochschule für Technik Berlin vor rund 120 Entscheidern aus Kommunen und Stadtplanungsbüros, die am Seminar des BdB im Rahmenprogramm der IPM teilnahmen, über das Thema „Nachhaltige Baumpflanzungen – Konsequenzen aus dem Weißbuch Stadtgrün“.

Darüber hinaus war der BdB – mit den Garten-Baumschulen (GBV), den Mini-Gärtnern, dem Netzwerk Zukunftsbäume sowie der Bund deutscher Baumschulen Servicegesellschaft (BSG) als Mitausstellern – in diesem Jahr erneut mit einem eigenen Messestand auf der Internationalen Pflanzenmesse vertreten. Hier informierte der Verband interessierte Besucher der Weltleitmesse des Gartenbaus etwa über aktuelle verbandspolitische Themen wie den EU-Pflanzenpass, das Netzwerk Zukunftsbäume, Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit (Quarantäneschädlinge), den BKS-Artikelstamm, invasive Arten sowie Fachkräftemangel in Produktion und Einzelhandel informierte.

Generalversammlung des Europäischen Baumschulverbands auf der IPM

Zudem fand auf der IPM in diesem Jahr nicht nur der alljährliche Empfang des Europäischen Baumschulverbands ENA (European Nurserystock Association) statt, sondern auch dessen Generalversammlung. Zu den dabei diskutierten Themen gehörten laut BdB unter anderem die nachhaltige Pflanzenproduktion in Europa sowie der EU-Pflanzenpass. So wurde etwa der Beschluss gefasst, der EU-Kommission die Sichtweise der Praxis zum EU-Pflanzenpass mitzuteilen.

Eines der weiteren Themen, zu denen sich die Teilnehmer der ENA Generalversammlung laut BdB intensiv austauschten, waren verschiedene Entschädigungsmöglichkeiten bei Quarantäneschädigern. In diesem Zusammenhang wurden auch zwei Versicherungslösungen vorgestellt, so der Bund deutscher Baumschulen.

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