Alle News

Berlin: Es weihnachtet im Kanzleramt

, erstellt von

Alle Jahre wieder: Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW – Die Waldeigentümer) hat auch in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum für das Bundeskanzleramt in Berlin gestiftet. Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm die stattliche 13 Meter hohe Fichte aus Nordrhein-Westfalen gestern in einer feierlichen Zeremonie von den privaten Waldeigentümern entgegen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel im angeregten Gespräch mit Philipp Freiherr zu Guttenberg. Foto: Catberry Studios

Weihnachtsbaum als Zeichen für Freiheit und Frieden

„Mit diesem Baum wollen wir in diesen eher unruhigen politischen Zeiten ein Zeichen setzen für unsere Werte: für Freiheit und Frieden, für Bodenhaftung und Standfestigkeit, für Offenheit und Verwurzelung“, so der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, Philipp Freiherr zu Guttenberg.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Waldbauernverbandes Nordrhein-Westfalen, Dr. Philipp Freiherr Heereman, hatte zu Guttenberg den Weihnachtsbaum an die Bundeskanzlerin übergeben. „Das ist eine wunderschöne Tradition, weil sie uns nicht nur an die Adventszeit erinnert, sondern auch daran, dass Nachhaltigkeit und generationenübergreifendes Handeln unsere Tradition in Deutschland ausmachen“, so Merkel, die den Baum als ein „besonders schönes Exemplar“ bezeichnete.

Fichte aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Die 13 Meter hohe Fichte stammt aus einem Privatforstbetrieb aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. Der etwa 40 Jahre alte Baum hat ein Gewicht von rund zwei Tonnen und stammt den Angaben zufolge aus nachhaltiger Forstwirtschaft. „In Nordrhein-Westfalen ist uns neben der Holznutzung und dem Artenschutz die Erholung der Bevölkerung besonders wichtig. Mit dem Grundprinzip der Nachhaltigkeit sorgen wir dafür, dass unser Wald mit dem Menschen in einem guten und vitalen Zustand ist“, so Heereman.

AGDW-Präsident zu Guttenberg wies in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass die rund zwei Millionen Waldeigentümer in Deutschland unter anderem zur Senkung der CO2-Emissionen beitragen. In der klimapolitischen Debatte müssten Wald, Holz und die nachhaltige Forstwirtschaft deshalb eine größere Rolle einnehmen, forderte zu Guttenberg im Hinblick auf die am kommenden Montag beginnende UN-Klimakonferenz in Paris.

Zusätzlich übergab zu Guttenberg der Kanzlerin wie auch in den vergangenen Jahren eine hölzerne Schachfigur. In diesem Jahr fiel die Wahl auf einen schwarzen Turm.