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Beruf: Anerkennung ausländischer Qualifikationen

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert einen Zuschuss zur Anerkennung und damit zur möglichen Gleichsetzung ausländischer Berufsqualifikationen. Gebühren und Übersetzungskosten für Qualifikationen, die im Ausland erworben wurden, können sich häufen. Hier springt das BMBF den Antragsstellern nun mit einer Förderung von maximal 600 Euro zur Seite.

Wer im Ausland Berufsqualifikationen erworben hat, die nun für den deutschen Arbeitsmarkt bestätigt werden soll, kann einen Antrag stellen und wird sogar gefördert. Foto: Tomasz Zajda Fotolia

Berufsanerkennung soll nicht an Kosten scheitern

„Jede ausländische Fachkraft soll trotz entstehender Kosten ein Anerkennungsverfahren aufnehmen können“, so Bundesbildungsministerin Johanna Wanka anlässlich des Programmstarts. „Berufsanerkennung darf nicht an den Kosten scheitern. Damit leisten wir einen Beitrag zu einer nachhaltigen Integration am Arbeitsmarkt.“

Vor allem Geringverdiener und diejenigen, die keine anderweitige finanzielle Unterstützung vom Staat erfahren, sollen vom Fördertopf profitieren. Diese Zielgruppen seien laut BMBF bisher im Bereich der dualen Ausbildungsberufe kaum erreicht worden.

Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Qualifikationen

Mit einem Anerkennungsverfahren kann die Gleichwertigkeit einer ausländischen Berufsqualifikation festgestellt werden, damit ausländische Qualifikationen adäquat eingesetzt werden können. Das Förderprogramm wird als Pilotvorhaben für zunächst drei Jahre vom Forschungsinstitut Berufliche Bildung (f-bb) entwickelt und umgesetzt. Die Anträge können bei zuleitenden Stellen wie beispielsweise den Beratungsstellen im Programm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" eingereicht werden.