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Berufsausbildung im falschen Gleis? Diplomarbeit zeigt Defizite im Bereich Einzelhandel

Der Vormarsch des deutschen Handels- und Dienstleistungsgartenbaus in Form von Endverkaufsbetrieben, Einzelhandelsgärtnereien oder Gartencentern ist unbestreitbar. Die Zahl der Produktionsbetriebe dagegen ist rückläufig. Die Berufsausbildung zum Gärtner/zur Gärtnerin scheint dieser Entwicklung allerdings hinterherzuhinken, wie es die Befragung von acht berufsständischen Experten im Rahmen einer Diplomarbeit von Laura Schott am Fachbereich Geisenheim der FH Wiesbaden zeigte. Tatsächlich hält es die Hälfte der Experten für notwendig, die aktuelle Ausbildungsordnung zu überarbeiten, um den modernen Anforderungen im Handels- und Dienstleistungsgartenbau gerecht zu werden. Denkbar wäre zum Beispiel eine funktions- anstelle einer produktbezogenen Einteilung der Sparten wie bisher. In den verkaufsorientierten Ausbildungsgängen könnte das Thema "Produktion" in die Überbetriebliche Ausbildung verlagert werden. Durch kleine Zwischenpraktika in anderen Betrieben oder Projekten an der Berufsschule könnten die Auszubildenden außerdem eigene Schwerpunkte setzen und eigenverantwortlich an ihrer Ausbildung arbeiten. Was inhaltlich einfach klingt, ist in der Praxis jedoch schwer zu verwirklichen. Gilt es doch, zahlreiche und langwierige bildungspolitische Hürden zu nehmen, um hier Neuerungen hervorzubringen. Die Details lesen Sie in der TASPO 2/07 oder laden Sie sich die Diplomarbeit herunter unter: oek.fbl.fh-wiesbaden.de/schott/Diplomarbeit.pdf oder http:// oek.fbl.fh-wiesbaden.de/schott. Dort kann die Datei heruntergeladen werden.