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Berufsbilder live: Was kommt nach dem Hochschulabschluss?

Der Freundeskreis Gartenbau und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück und das Career Center haben im Rahmen der Veranstaltung „Berufsbilder live Gartenbau und Landschaftsarchitektur AbsolventInnen berichten“ Absolventinnen und Absolventen eingeladen, über ihren Einstieg in das Berufsleben und ihre aktuellen Tätigkeiten zu berichten. 

Dr. Marion Wulf (links) riet den Studierenden, sich frühzeitig ihr Netzwerk aufzubauen. Anschließend gaben auch Manuela Thomas und Daniel Leuders wertvolle Tipps zum Einstieg in den Beruf. Foto: Hochschule Osnabrück

„Heute Abend haben Sie die Gelegenheit, sechs Wege in den Beruf kennenzulernen und zu erfahren, wie es weitergehen kann, wenn Sie Ihren Abschluss in der Tasche haben“, so der Vorsitzende des Freundeskreises, Dipl. Ing. Engelbert Lehmacher.

Zuvor gab Dr. Marion Wulf, Leiterin der Akademischen Personalentwicklung der Hochschule Osnabrück, noch wertvolle Tipps zur Vorbereitung auf den Berufseinstieg: „Suchen Sie sich Berater im Studium, wie zum Beispiel Lehrende, die Ihnen von ihren eigenen Erfahrungen berichten. Nutzen Sie aber auch die Angebote unseres LearningCenters und unseres Career Centers. Bauen Sie sich bei Veranstaltungen wie dieser schon im Studium ein Netzwerk auf, denn gute Kontakte sind bei der Jobsuche nicht zu unterschätzen.“ Außerdem rät Wulf, sich die eigenen Kompetenzen, aber auch die eigenen Schwächen bewusst zu machen. Denn nur so könne man einen Job finden, der zu einem passt.

Genau das ist Johannes Hügle gelungen. „Nach meinem Abschluss in der Landschaftsarchitektur wollte ich eigentlich ein bisschen abschalten und Urlaub machen, aber da kam schon das erste Stellenangebot“, berichtet Hügle. Heute ist er Büroleiter bei der Vogt Landschaftsarchitekten AG und arbeitete unter anderem an dem Freiraumkonzept des geplanten „Lohseparks“ in der HafenCity in Hamburg. Seine Zukunftspläne: Nach Zürich oder London zu gehen, denn dort hat seine Firma zwei weitere Standorte. Der Abend zeigt allerdings auch, dass sich es sich manchmal lohnt, seinen eingeschlagenen Weg zu verlassen.

Stefanie Jansen hat nach einer Ausbildung zur Mediengestalterin und einem Studium der Medieninformatik gemerkt, dass sie etwas anders viel mehr reizt: der Gartenbau. „Haben Sie den Mut einen Richtungswechsel vorzunehmen, wenn Sie nicht zufrieden sind“, meint Jansen, die ihren Schritt, ein zweites Studium aufzunehmen, nicht bereut hat. Heute ist die Absolventin des Produktionsgartenbaus als Laborleiterin bei der Hark Orchideen GmbH in Lippstadt tätig. Und diesen Job hätte sie mit einem geraden Lebenslauf vielleicht gar nicht bekommen. „Dort profitiere ich nicht nur von meinen Gartenbau-Kenntnissen, sondern sogar auch von meinem Informatik-Wissen.“ (meg)