Alle News

Berufswettbewerb: Vielseitige Junggärtner punkten

Nun können junge Gärtnerinnen und Gärtner zeigen, wieviel in ihnen und ihrem Handwerk steckt: Der symbolische Startschuss für den bundesweiten Berufswettbewerb ist gefallen. Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) und der Zentralverband Gartenbau (ZVG) richten den Wettstreit aus. Er steht unter dem Motto „Grüne Berufe sind voller Leben – Vielfalt aktiv gestalten!“

Haben die ersten Prüfungen des Berufswettbewerbs schon hinter sich: Mike von Rekowski, Peter Buchholtz und Dennis Pannek bei der Erstellung eines Flechtwerkes. Foto: AdJ

Jede Menge Prominenz hatte sich zur feierlichen Eröffnung des Wettstreits im Oberstufenzentrum Werder eingefunden. Aus der Politik waren Ralf Wolkenhauer, Leiter der Unterabteilung „Ländliche Räume“ im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Jörg Vogelsänger, Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft in Brandenburg zugegen. Der Gartenbau wurde ebenfalls würdig vertreten: ZVG-Vizepräsident Andreas Lohff, der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner, Jonas Bergner und Jörg Kirstein, Präsident des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg sprachen Grußworte.

Gartenbau ist wichtiger Bestandteil der Agrarwirtschaft

„Mit einer Bruttowertschöpfung des Gartenbaus, mit seinen vor- und nachgelagerten Bereichen von rund 20 Milliarden Euro, ist er ohne Zweifel ein wichtiger Bestandteil der deutschen Agrarwirtschaft und muss sich keineswegs verstecken“, sagte Wolkenhauer, der stellvertretend für Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt erschienen war.

Junggärtner und -gärtnerinnen: Fachkompetenz von morgen

„Ihr seid die Fachkompetenz im deutschen Gartenbau von morgen. Mit diesem Wettbewerb zeigen wir allen, was wir Gärtner zu leisten im Stande sind“, stellte Bergner heraus. Dann fiel der symbolische Startschuss und die ersten 70 gärtnerischen Auszubildenden machten sich in Team zu drei Jungärtnern daran, die zehn Aufgaben des Vorentscheids zu meistern. Insgesamt erwarten ZVG und AdJ rund 5.000 Teilnehmer auf Bundesebene.

Im Teamwork über den eigenen Tellerrand hinaus

Wer den Wettbewerb gewinnen möchte, muss bereit sein, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Denn die Aufgaben der Junggärtner und Junggärtnerinnen stammen aus allen Fachsparten des Gartenbaus, einschließlich der Floristik. Hierzu gehören zum Beispiel Gemüse & Co, die Zuordnung von Samen zu ihren Mutterpflanzen oder ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen.Nicht nur Fachwissen und Können beeindrucken die Jury, auch Kreativität und Teamgeist sind Bewertungsgrundlage. Besonders das Zusammenspiel der Teams ist ZVG und AdJ ein Anliegen. Bis zum 27. Februar werden die Erstentscheide an über 60 Standorten in Deutschland durchgeführt.

Der Weg zum Finale des Berufswettbewerbs der Junggärtner und -gärtnerinnen

Die Sieger der ersten Runde treffen im Juni bei den Landesentscheiden aufeinander. Anfang September geht es dann zum großen Finale, dem Bundesentscheid, der auf dem Gelände der „Bundesgartenschau 2015 Havelregion“ stattfinden wird. Die besten Nachwuchsgärtner werden beim Deutschen Gartenbautag des Zentralverbandes Gartenbau als Bundessieger-Teams mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen des Bundeslandwirtschaftsministeriums geehrt. (ts)