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Beschlagnahmt: Diesmal traf es Weißmoos

Ein neuer Fall von Pflanzenbeschlagnahme erregt in Thüringen die Gemüter der Floristen und Endverkaufsgärtner. Nach Paphiopedilum traf es diesmal das in vier Trauergestecken eines Weimarer Blumengeschäftes verarbeitete Leucobryum glaucum (Weißmoos). Die vom Thüringer Landesverwaltungsamt (LVwA) beschlagnahmte Ware stammte in beiden Fällen vom gleichen Großmarkt. Und in beiden Fällen war der Großmarkt nicht in der Lage, gesetzesrelevante Nachweise zur Herkunft dieser "besonders geschützten" Pflanzenarten (Paragraf 10, Absatz 2, Nr. 10 Bundesnaturschutzgesetz) beizubringen. Man werde von diesem Lieferanten erst dann wieder Weißmoos beziehen, hieß es, wenn die entsprechenden und in deutscher Sprache vorliegenden Nachweise beigebracht werden. Die Ware werde dann EDV-technisch im Eingang und Ausgang lückenlos erfasst, so, wie man das nach dem Vorkommnis mit Paphiopedilum bereits praktiziere.