Best practice Social Media: Umsetzung im Gartencenter

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In vielen Gartencentern ist Social Media ein wertvolles Marketinginstrument geworden. Eine Social Media Strategie wird individuell zum Unternehmen, zur Zielsetzung und für die Zielgruppen geplant. Es gibt keine Universallösung, jedes Unternehmen ist einzigartig und Bedarf der entsprechenden Strategie.

Zielgruppen erkennen - Soziale Netzwerke auswählen

In Abhängigkeit der Zielgruppen ist die Auswahl der Netzwerke entscheidend für den Erfolg. Wie und mit welchen Netzwerken binde ich meinen Webseitenblog in die Kommunikationsstrategie ein? Welches Netzwerk oder welcher Messanger eignet sich als Servicekanal?

Mit Instagram etwa kann man ein täglich aktuelles Foto seinen Followern zur Verfügung stellen bei einem sehr geringen zeitlichen Aufwand. (Ein kurzer Satz, ein Foto, ein paar Hashtags). Immer mehr Gartencenter betreiben einen eigenen Blog zur Kundenkommunikation. Der You tube Kanal eignet sich besonders, um in bewegten Bildern Garten- oder Dekotipps den Kunden zu präsentieren. Zwei Praxisbeispiele mit unterschiedlichem Strategieansatz finden sich beim Gartencenter Lenders und der Gartenbaumschule Langhirt.

Während bei Langhirts Gartenblog Natur, Pflanze, Garten + Beetgestaltung sowie die eigenproduzierte gärtnerische Ware im Vordergrund der Marketing Strategie stehen, präsentiert sich das Gartencenter Lenders hingegen als Volldienstleister mit breitem Serviceangebot und dem „Erlebnisshopping“ in der großen Garten und Freizeitwelt. Das Produkt Pflanze ist hier „nur“ ein Baustein eines großen Mosaiks. Mit dem ersten Blick auf die Startseiten der Unternehmen werden diese unterschiedlichen Strategien sofort sichtbar.

Social Media Strategie soll Lust machen, das stationäre Geschäft aufzusuchen

Eine Social Media Strategie, also die Kommunikation mit dem Kunden über verschiedene Online-Kanäle, soll Lust darauf machen, das Geschäft selbst aufzusuchen. Ziel der Kundenansprache über das Internet ist es, Vertrauen aufzubauen und dieses vor Ort im realen Laden bei einem Besuch des Kunden zu untermauern.
Gerade im Gartencenter hat man als Kunde doch die besten Möglichkeiten Produkte aktiv zu vergleichen, Pflanzen von allen Seiten zu sehen, sich die schönste Pflanze aussuchen zu können, die Verkaufsberater aktiv um Hilfe und Beratung zu fragen und vieles mehr.

Das Stichwort „Erlebnisshopping“ ist vor dem Hintergrund der Digitalisierung im Handel aktueller denn je. Ausgefallenes ist gefragt, Hilfestellung bei der Pflege oder Sortenauswahl. Mit Ihrer Fachkompetenz überzeugen Sie den Kunden in den Sozialen Medien wie auch im Geschäft vor Ort. die beiden Verkaufskanäle Internet und realer Laden wachsen dabei zunehmend zusammen, unterstützen sich gegenseitig: Viele Kunden wollen sich im Vorfeld über ihr Wunschprodukt informieren und tun dieses über das Internet und die entsprechenden Suchmaschinen und Netzwerke z.B. Instagram oder über die Unternehmenswebseite. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten (je nach Zielgruppe) zur Informationsbeschaffung.

Testen Sie selbst, wie gut Sie gefunden werden

Die Webseite ist der erste Kontakt zu ihrem Unternehmen. Findet der Kunde die gewünschten Informationen nach drei Mausklicks oder dreimal Touch auf dem Smartphone? Viel länger sucht der „Standardkunde“ nicht und widmet sich sonst der nächsten Webseite in der Suchmaschinen Auflistung. Die Webseite soll mit dem PC, mit dem Tablet und mit dem Smartphone leicht zu navigieren sein und eindeutige Menuepunkte haben. Gerade auf Smartphones sollte die Schrift nicht zu klein sein. Moderne Webseiten mit Responsive Design erfüllen diese Kriterien.

Lassen Sie in Ihrem Beisein einen Bekannten ein bestimmtes Produkt suchen – so bekommen Sie den besten Eindruck wie ihr Unternehmen online aus Kundensicht aussieht.

Wichtige Schaltstelle: Der Social Media Manager

Der Social Media Manager wird bei der regelmäßigen Kommunikation über die verschiedenen Kanäle zur wichtigen Schaltstelle. Er entwickelt mit Ihnen einen Redaktionsplan, ein Grundgerüst an Posts für 6 – 12 Monate, bespricht mit Ihnen die Blogbeiträge auf ihrer Webseite (wöchentlich kurze oder monatlich etwas umfangreichere Beiträge etc). Ebenso bleibt Raum für saisonale Posts, spontane Posts unter der Woche uvm. Hier lassen sich wunderbar Fotos auf Instagram oder passende Fotoalben auf Pinterest zum Webblog in die Strategie einbinden. Das Modewort hier: Mehrwert – dem Kunden einen Mehrwert bieten, mehr Informationen, mehr Service, mehr Produkte, mehr Neuigkeiten uvm. So baut sich ihre Community Schritt für Schritt auf.

Ein guter Post ist wie die Spitze eines Eisberges und ist das Ergebnis hochwertiger Planung aus verschiedenen Quellen. Alles zusammen genommen fällt in den Bereich Content Marketing.

Mehr Informationen hier und hier.

Ein ganz großer Vorteil bei Social Media ist die direkte Kommunikation mit den potenziellen Kunden über die Netzwerke. Zu dem kann man sich selbst als Unternehmen sehr authentisch über die Posts, Fotos und Kommunikation präsentieren.
 

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