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Bestattung: „Zwischen Pietät und Profit“

„Beraten viele Bestatter schon über ihre eigenen Leistungen zu pauschal, zeigten sie sich über die Kosten für Steinmetzarbeiten und Grabpflege mitunter wenig oder gar nicht informiert. Auch die Friedhofsgebühren hatte nicht jeder parat.“ Dies ist einer der Punkte, den die Stiftung Warentest an Bestattungsunternehmen kritisierte. Die Beratung in einem Bestattungsinstitut sei oft eine „Gratwanderung zwischen Pietät und Profit“, heißt es in einer Veröffentlichung der Berliner Warentester. Passend zu den Totengedenktagen ging die Zeitschrift Test in ihrer November-Ausgabe unter anderem auf Beratungsmängel und drastische Preisunterschiede ein. Beispielsweise differierten die genannten Preise bei der Anfrage für „einfache Erdbestattung“ von 499 bis 1.570 Euro. Für „gehobene Erdbestattung“ veranschlagten die Institute zwischen 1.724 und 6.425 Euro. In die Untersuchung einbezogen waren Marktführer Ahorn-Grieneisen, zehn weitere Filialbetriebe, neun Berliner Einzelanbieter und neun Institute, welche ihr Angebot über das Internet vermarkten. Abgesehen von Hinweisen auf Grabpflege und dem Blumenschmuck bei der Trauerfeier spielten friedhofsgärtnerische Aspekte bei dieser Untersuchung und Veröffentlichung keine Rolle.