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BGI-Stellungnahme zum Öko-Test-Bericht: Zertifizierung überprüfen

Der Verband des Deutschen Blumen-Groß- und Importhandels (BGI) äußerte sich zu der in der Zeitschrift Öko-Test veröffentlichten Untersuchung von Schnittblumen. der BGI bedauert die aktuellen Testergebnisse außerordentlich.

In der Zusammenfassung der Bewertung schreibt Öko-Test: „Für den Pestizideinsatz in Schnittblumen gibt es weder Höchstmengen noch Richtwerte. Wenn aber den Blumen ein wahrer Giftcocktail anhaftet … hat das fatale Folgen für die Arbeiter in den Produzentenländern.“

Hierzu verweist auch der BGI auf gegenteilige Einschätzungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

Der BGI bedauert die aktuellen Testergebnisse außerordentlich. Der Verbraucher habe einen Anspruch darauf, nicht mit gesundheitsgefährdenden Stoffen in Berührung zu kommen. Dies gelte auch für die Mitarbeiter und mitarbeitenden Familienangehörigen in den zumeist familiengeführten Unternehmen in Produktion und Handel.

Als Gründungsmitglied von FFP (Fair Flowers Fair Plants) und Mit-Initiator von FLP (Flower Label Programm) arbeitet der BGI seit den 1990er Jahren intensiv daran, dass die Produktion von Blumen und Pflanzen weltweit sozial verträglich und umweltschonend erfolgt.

Die nun gefundenen Untersuchungsergebnisse sind für den BGI ein Anlass, diese Arbeit intensiv fortzusetzen. Der BGI will in den nächsten Tagen aktiv auf seine Partner zugehen, um die bisherigen Regularien bei der Zertifizierung in Frage zu stellen und neu zu bewerten.

Deshalb hat der BGI die Diskussion der Untersuchungsergebnisse von Öko-Test auf die Tagesordnung des nächsten Treffens des Weltverbandes Union Fleurs im Mai 2011 setzen lassen.

Infos zum BGI unter www.bgi-ev.info