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BGL-Verbandskongress tagte in der Bugastadt Gera

Optimistisch angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und selbstbewusst angesichts der Leistungsfähigkeit der Mitgliedsbetriebe zeigte sich der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau anlässlich des Verbandskongresses, der vom 14. bis 16. September in der Bundesgartenschaustadt Gera stattfand. Was sich bereits seit Anfang des Jahres andeutete, das setzt sich offensichtlich fort: BGL-Präsident Hanns-Jürgen Redeker erklärte zum Auftakt des Kongresses, dass die Branche von Zuversicht geprägt sei, den landschaftsgärtnerischen Betrieben gehe es besser als in den vergangenen Jahren. Die Auslastung sei größer geworden, so dass mancherorts schon Fachkräfte fehlten. Redeker wies aber gleichzeitig darauf hin: "Auch wenn sich vereinzelt höhere Preise durchsetzen lassen, gehen diese allerdings nicht immer mit Renditeverbesserungen einher." Der BGL-Präsident machte deutlich: "Im beginnenden Aufschwung der Wirtschaft steht der GaLaBau zwar nicht an der Spitze der Auftragsvergaben und privaten Bedürfnisse. Wir sind aber mit der Entwicklung bisher zufrieden und freuen uns auf das propagierte und hoffentlich auch eintretende Wachstum in den nächsten 16 Monaten bis Ende 2008. Dann müsste es dem GaLaBau insgesamt besser gehen." Der Privatkunde sei derzeit das liebste Kind unserer Landschaftsgärtner. Die privaten Auftraggeber - vor allem die Kundinnen - entdeckten immer mehr die Dinge, die den Garten wertvoller und attraktiver machen, darunter Holz, Naturstein, Licht, Wasser und anderes mehr. Aber auch große und mittlere Unternehmen schätzen immer mehr den Wert einer vorzeigbaren, anspruchsvollen Außenanlage, so Redeker. Dagegen habe Grün in den allermeisten deutschen Städten und Gemeinden noch eine zweite Priorität. Bei öffentlichen Ausschreibungen sei das billigste Angebot gerade recht. Er kritisierte: "Ob die Qualität dann noch gegeben ist oder der Billiganbieter den Auftrag überhaupt finanziell überleben kann, spielt keine besondere Rolle." Der BGL setzt sich im Rahmen der Initiative "Die Grüne Stadt" für mehr Grün in den Städten ein.