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Bienenfreundliche Pflanzen vom Gärtner

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Wenn der Bienenbestand zurückgeht, drohen Ernteverluste. Deshalb engagiert sich der Zentralverband Gartenbau aktiv für den Bienenschutz, indem er das Nahrungsangebot für die Tiere erhöht und die Öffentlichkeit gezielt auf das Thema aufmerksam macht.

Einzelhandelsgärtner beraten den Kunden, wenn es um Bienenschutz und bienenfreundliche Pflanzen geht. Foto: Dmytro Smaglov Fotolia

Gärtner sind Experten für bienenfreundliche Pflanzen

Gärtner sind Experten, wenn es um bienenfreundliche Pflanzen geht. Mehr als 16.500 Einzelhandelsgärtnereien beraten den Endkunden deutschlandweit. Denn auch der Verbraucher kann einen wichtigen Beitrag zum Bienenschutz leisten, indem er auf Balkon, Terrasse oder im Garten bienenfreundliche Pflanzen kultiviert.

Bereits im vergangenen Jahr startete der Zentralverband Gartenbau gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die branchenübergreifende Kampagne „Bienen füttern“. Das Infomaterial bringt dem Endverbraucher bienen- und schmetterlingsfreundliche Pflanzen nahe.

Bienenschutz: Nektarreiche Stauden auf Verkehrsinseln und Friedhöfen

Ein weiterer Schritt zum erfolgreichen Bienenschutz sind grüne Städte und Gemeinden. Deshalb verfolgt der Zentralverband unter anderem die Strategie, Bepflanzung von Verkehrsinseln oder auch Friedhöfen zu nutzen.

„Vielfach leiden Bienen unter einem mangelnden Nahrungsangebot, was zu erheblichem Krankheitsbefall der Bienenvölker führen kann. Deswegen ist es wichtig, in privatem und öffentlichem Grün bienenfreundliche Pflanzen einzusetzen“, erklärt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer.