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Wie sieht der Zierpflanzenbau im Jahr 2015 aus?

In einem Szenario können die Fachgeschäfte eine starke Stellung verteidigen, im anderen dominieren die Supermarkt- und Baumarktketten. Die Blumenversteigerung Aalsmeer (VBA) befasste sich in einer Studie mit der Frage, wie der Zierpflanzenbau und -absatz im Jahr 2015 aussehen könnte. Ausgehend von zwölf aktuellen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Trends wurden drei Szenarien entwickelt. Das Ergebnis der Studie soll den Zierpflanzenbaubetrieben und Blumenhändlern helfen, ihre eigenen Zukunftsperspektiven auszuloten. Es ist nach Angabe der VBA in einer sich schnell ändernden Wirtschaft zugleich sehr wichtig für Beschlüsse über Erfolg versprechende strategische Ausrichtungen. Vor dem Hintergrund eines schwachen Wirtschaftswachstums und einer wenig kauffreudigen Konsumentenschaft hat sich im Szenario A die Zierpflanzenproduktion weiter in Niedriglohnländer Afrikas und Asiens verlagert. Szenario B unterstellt dagegen ein starkes Wirtschaftswachstum von fünf Prozent, wobei der mitteleuropäische Verbraucher aber umweltbewusst sowie mit kritischem Blick einkauft und auch die multikulturelle Vielfalt den Fachhandel sowie kleine Geschäfte günstig beeinflusst. Im Gegensatz dazu hätte sich beim Szenario C die Schiene der großen Kettengeschäfte durchgesetzt und würde 2015 den grünen Einzelhandel dominieren. Ausführlichere Informationen zu den drei Szenarien finden Sie in der TASPO Ausgabe Nr. 17.