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Biogasanlage in Schuby: Energie aus Gülle und Maissilage

Drei große, grüne Behälter von je 2500 Kubikmeter Fassungsvermögen, zwei Fermenter und ein Nachgärer, das sind die auffälligsten Betriebseinrichtungen der Biogasanlage im Betrieb von Günter Schwarten und seinem Sohn Dirk in Schuby. Flachkegelige Folienabdeckungen dienen als Wetterschutz, eine schwarze Folie darunter isoliert den Behälter gegen Gasverluste an die Umgebung. Eher klein erscheinen dagegen das Herz der Anlage, das Blockheizkraftwerk (BHKW) und die Beschickungsanlage für die beiden Rohstoffe: Rindergülle und Maissilage, mit der beide Fermenter bedient werden.

Das in der Anlage entstehende Biogas dient dem BHKW als Treibstoff. Das Kraftwerk wiederum erzeugt thermische und elektrische Energie, die teilweise in den Eigenverbrauch und in die Stromeinspeisung gehen. Wie eine Biogasanlage im einzelnen funktioniert und wo der Ansatz für die Gärtner ist, beschreiben wir in der TASPO 11/06.