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Birnenvielfalt mehr Beachtung schenken

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Platz da – für ʻGräfin Gepaʼ, heißt es in der Deutschen Baumschule 11/2020. In dem Beitrag zum Birnensortiment stehen Saxonia-Birnen aus Sachsen (siehe auch „Die Sache mit dem X: Saxonia-Birnen aus Sachsen“ in Ausgabe 11/2011 von Deutsche Baumschule) im Fokus.

‘Elektra’: genussreif ab September, haltbar bis November. Foto: Prof. Dr. Manfred Fischer

Zahlreiche schön gefärbte und wohlschmeckende Birnen-Sorten

Für eine Erweiterung der Angebotspalette bei Birnen – insbesondere im Ab-Hof-Verkauf und für die Direktvermarktung – gibt es zahlreiche schön gefärbte und wohlschmeckende Sorten, die eine willkommene Bereicherung darstellen können. Dazu zählen neben einigen anderen die Saxonia-Sorten und deren Vorgänger. Insbesondere trifft das für rotschalige und zweifarbige Sorten zu: ʻElektraʼ, ʻEckehardʼ, ʻGerburgʼ, ʻHortensiaʼ, ʻGräfin Gepaʼ und ʻThimoʼ, die sich wohlwollend aus der Palette grünschaliger Sorten abheben. Eine Sonderstellung nimmt die gold- bis rostfarbene Sorte ʻUtaʼ ein.

Erfahrungsbericht in Deutsche Baumschule 11/2020

In einem komprimierten Erfahrungsbericht in der Ausgabe 11/2020 von Deutsche Baumschule hat Prof. Dr. Manfred Fischer die Ergebnisse aus Erwerbsanlagen und aus dem Hochstamm-, sprich Streuobstbereich zusammengefasst. Dr. Fischer war maßgeblich an der Züchtung der Birnen-Sorten, die in Naumburg begann, dann in Dresden-Pillnitz fortgesetzt wurde, beteiligt. Ziel war es, ertragreiche Sorten mit hoher Fruchtqualiät, mit möglichst schwachem Wuchs und geringem Krankheitsbefall zu schaffen. Alle genannten Sorten sind nach wie vor aus der Baumschule Wolfgang Müller & Sohn in Oschatz zu beziehen, die für einige der Sorten auch die Lizenzrechte hat.

Favoriten der Obstbaumschule

Einige Sorten im Saxonia-Sortiment hält Wolfgang Müller ebenso für Kleingärten und Endverkauf gut geeignet:

  • ‘Hermann’
  • ‘Gräfin Gepa’*
  • ‘Eckehard’*
  • ‘Gerburg’*

Drei Sorten (mit*) zeichnen sich durch ihre Rotfärbung besonders aus. Mehr Informationen über Birnen im Endverkauf finden Sie in einer der nächsten Ausgaben der Deutschen Baumschule. Für den Erwerbsanbau favorisiert Müller ‘Gräfin Gepa’ und ‘Gerburg’. Sorteninhaber der vier Sorten ist die Baum- und Rosenschule Wolfgang Müller u. Sohn KG, Oschatz (Sortenverwaltung: DSG, Berlin).

► Weitere Informationen zu den Saxonia-Sorten finden Sie im Beitrag „Platz da – für ‘Gräfin Gepa’“ in Deutsche Baumschule 11/2020 sowie in den Tabellen, die Sie hier als PDF downloaden können.

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