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Blaulicht-Report: Brände in mehreren Gärtnereien

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Die Dehner-Filiale in Worms wird am Wochenende von Einbrechern heimgesucht. In Kirchheim/Teck verletzt sich ein Landschaftsgärtner bei der Baumpflege schwer. In Bayern begräbt ein tonnenschwerer Kran ein Gewächshaus unter sich. Und in den Niederlanden steht ein Zierpflanzen-Betrieb nach einem Brand vorerst still.

Viel Arbeit für Polizei und Feuerwehr: Unter anderem brannte es in den vergangenen Tagen in mehreren Gartenbau-Betrieben und ein Kran stürzte auf ein Gewächshaus. Foto: Pixabay

Einbruch in Wormser Dehner-Filiale

Die Wormser Niederlassung der Gartencenter-Kette Dehner war am Wochenende das Ziel von Einbrechern. Medienberichten zufolge warfen Unbekannte Samstagnacht mit einem Pflasterstein die Eingangstür ein. Allerdings hatten die Täter die Rechnung ohne die Alarmanlage gemacht, die dadurch ausgelöst wurde.

Als die alarmierte Polizei wenig später am Gartencenter eintraf, hatten die Einbrecher offenbar bereits das Weite gesucht, wie die Durchsuchung der Dehner-Filiale mit Spürhunden ergab. Unklar ist bis dato noch, ob die von der Alarmanlage verscheuchten Täter trotzdem Waren oder Bargeld entwenden konnten.

Holzpellets setzen Gewächshaus in Brand

Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten am Dienstagnachmittag Holzpellets auf dem Gelände einer Straelener Gärtnerei in Brand. Die für die betriebseigene Heizungsanlage vorgesehenen Pellets waren Medienberichten zufolge in einem etwa zehn auf 20 Meter großen Gewächshaus gelagert.

Obwohl die Einsatzkräfte den Brand löschen und die Holzpellets mithilfe eines Radladers aus dem Gewächshaus bringen konnten, entstand großer Schaden. Nicht nur das Gewächshaus selbst, sondern auch zwei darin befindliche Sattelauflieger, ein Aufsitzrasenmäher und eine Werkbank wurden von den Flammen in Mitleidenschaft gezogen. Wie hoch der Schaden insgesamt ist, steht noch nicht fest.

Zierpflanzen-Betrieb steht nach Brand still

Ebenfalls gebrannt hat es am Montagabend in einem Zierpflanzen-Betrieb im niederländischen ʻs-Gravenzande. Dabei wurde ein Gebäude des unter anderem auf Zantedeschien, Cyclamen und Celosia spezialisierten Unternehmens Medienberichten zufolge zerstört, während das rund einen Hektar große Gewächshaus unversehrt blieb.

Die Produktion steht derzeit dennoch still, weil die Elektro-Installationen durch das Feuer außer Gefecht gesetzt wurden. Wie der Betriebsinhaber gegenüber niederländischen Medien angab, versuche man derzeit, die Kulturen weitestgehend zu retten.

Noch unklar ist, wodurch der Brand ausgelöst wurde.

Kran begräbt Gewächshaus unter sich

Zu einem schweren Unfall kam es heute Morgen bei dem Versuch, auf dem Gelände einer Gärtnerei im bayerischen Sulzbach-Rosenberg ein Gewächshaus-Gerüst umzusetzen. Dabei kippte der dafür eingesetzte, 32 Tonnen schwere Autokran aus noch unbekannter Ursache um und begrub Medienberichten zufolge ein Gewächshaus unter sich.

Beschädigt wurde zudem ein rund 300 Liter fassender Heizöltank der Gärtnerei, der von dem umgestürzten Kran zerquetscht wurde. Aufgrund des auslaufenden Öls musste die Feuerwehr daraufhin Ölsperren auf dem Gelände errichten.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei laut Medienberichten auf rund 300.000 Euro, eventuelle Umweltschäden durch im Erdreich versickertes Heizöl noch nicht eingerechnet. Verletzt wurde bei dem Unfall zum Glück niemand.

Arbeitsunfall: Landschaftsgärtner schwer verletzt

Bei der Arbeit schwer verletzt hat sich ein Landschaftsgärtner im baden-württembergischen Kirchheim/Teck. Als der 68-Jährige am Mittwochvormittag mit einer Kettensäge Baumschneidearbeiten auf einem Spielplatzgelände erledigen wollte, fiel laut Polizeibericht ein abgesägtes Stammstück auf den Kopf des Landschaftsgärtners.

Dieser verlor daraufhin das Gleichgewicht und stürzte aus etwa fünf Metern Höhe von seiner Leiter. Seine Verletzungen wurden noch an der Unfallstelle vom Notarzt versorgt, bevor der 68-Jährige zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurde.