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Blaulicht-Report: Drogen und Waffen bei Landschaftsgärtner

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Die Polizei entdeckte bei einem Garten- und Landschaftsbauer im Rahmen einer Verkehrskontrolle Drogen und Waffen. In Hamburg waren mehrere dreiste Gärtner unterwegs, die es auf Senioren abgesehen hatten. Ein umgekippter Blumenlaster sorgt für eine stundenlange Autobahnsperrung und auch in Gartencentern war in den vergangenen Wochen wieder eine Menge los.

Die Polizei hatte wieder einiges zu tun in der Branche. Foto: MagnusGuenther/ Pixabay

Routine-Kontrolle sorgt für Festnahme eines Landschaftsgärtners

In Dinslaken kontrollierte die Polizei einen Opel, aus dessen Inneren gleich Cannabisgeruch strömte. Der 33-jährige Fahrer und sein 27-jähriger Beifahrer zeigten auch gleich auffällige Verhaltensweisen unter Drogeneinfluss. Bei der Durchsuchung wurden beim Beifahrer verkaufsfertig abgepackte Drogen und Bargeld in szenetypischen Stückelungen gefunden. Daneben wurden im Fahrzeug zudem drei Messer und ein Tomahawk sichergestellt, ein Schlagring befand sich ebenfalls im Fahrzeuginneren. Die Begründung des Fahrzeugführers war kurios, denn er gab an, als Landschaftsgärtner tätig zu sein und benötige die Waffen, da er jederzeit fähig sein müsse, einen Tannenbaum zu fällen. Die Männer wurden schließlich in Gewahrsam genommen und müssen sich vor Gericht erklären.

Gärtner betrügen Senioren in Hamburg

In und um Hamburg kam es in den vergangenen Wochen zu zwei Betrugsdelikten. In Norderstedt erledigte ein Gärtnertrio Gartenarbeiten bei einem 86-Jährigen. Nach getaner Arbeit eröffneten sie ihm, dass der Abtransport der Gartenabfälle erst nach Zahlung erfolgen könne. Da kein Bargeld im Haus war gab der Senior einem der Gärtner seine EC-Karte samt PIN. Dieser kehrte wenig später zurück und gab an, kein Geld bekommen zu haben. Am Abend bemerkte der 86-Jährige die nun fehlende Karte, allerdings waren zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Tausend Euro von seinem Konto abgehoben worden. Die Polizei fahndet aktuell nach den Männern.

Doch damit nicht genug, auch im Hamburger Stadtteil Jenfeld versuchten betrügerische Gärtner einen ähnlichen Trick. Zwei Gärtner (23 und 24 Jahre alt) verrichteten Gartenarbeit bei einem 84-Jährigen. Da dieser nicht genügend Bargeld im Hause hatte, fuhren die Gärtner gemeinsam mit ihm zu dessen Bank, wo er einen höheren vierstelligen Betrag abheben wollte. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin alarmierte daraufhin die Polizei. Bei der Geldübergabe griffen die Beamten dann zu und nahmen die beiden falschen Gärtner fest. Der 23-Jährige sei laut Medienberichten bereits in der Vergangenheit wegen ähnlicher Delikte polizeilich aufgefallen. Der Komplize am Steuer des Lastwagens war zudem nicht im Besitz eines Führerscheins.

Blumenlaster sorgt für Vollsperrung       

Die A38 war bei Heiligenstadt rund 15 Stunden lang voll gesperrt. Grund dafür war ein umgekippter LKW, der Blumen geladen hatte. Der LKW war in Richtung Leipzig unterwegs und kam in der Nacht rechts von der Fahrbahn ab. Der Lastwagen fuhr eine Böschung hinauf und kippte schließlich um. Die Bergungsarbeiten dauerten rund 15 Stunden, in denen die Autobahn vollständig gesperrt werden musste. Der Schaden wurde mit rund 20.000 Euro beziffert, Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt.

Erheblicher Schaden in Gartencentern

Bereits Ende 2020 beging ein Autofahrer Fahrerflucht, nachdem er in der Feuerbacher-Tal-Straße in Stuttgart ein Gewächshaus beschädigt hatte. In der Straße befinden sich mehrere Gärtnereien. Der Schaden am Gewächshaus wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.

Ebenfalls Ende des vergangenen Jahres brachen Unbekannte in ein Gartencenter in Karlsruhe ein und verschafften sich Zugang zu den Büroräumen. Dort flexten die Unbekannten den Tresor auf und erbeuteten Bargeld im fünfstelligen Bereich. Anschließend entkamen die Täter unerkannt.

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