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Blaulicht-Report: Flächenbrand in Baumschule

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Ein Einbrecher hat die gesamten Tageseinnahmen eines Aichacher Gärtners gestohlen. Tausende Euro Sachschaden richtet ein Dieb in einem Gartencenter in Friedrichshafen an. Und in Hessen und NRW hinterlassen Großbrände Gesamtschäden in Millionenhöhe.

Die Feuerwehr musste unter anderem am vergangenen Wochenende zu einem Großeinsatz in einer Mörfeldener Baumschule ausrücken. Foto: Pixabay

Verfolgungsjagd endet in Baumschule

Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei lieferte sich am Montagabend ein Unbekannter im nordrhein-westfälischen Lage (Kreis Lippe). Der Fahrer eines schwarzen VW Passats hatte zuvor die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife im Gegenverkehr auf sich gezogen. Als die Beamten wendeten, trat der Mann aufs Gas und flüchtete. Weil sich sein Wagen nach kurzer Zeit auf einem unbefestigten Weg festfuhr, gab der Verdächtige schließlich zu Fuß Fersengeld.

Seine Flucht endete in einer Baumschule, die daraufhin von der Polizei umstellt und durchsucht wurde – unter anderem mithilfe von Hubschrauber und Spürhund. Der Unbekannte blieb dennoch verschwunden.

Unklar ist auch, weshalb er überhaupt vor den Beamten geflohen ist. Anscheinend hatte er aber etwas auf dem Kerbholz – immerhin gehörten die Kennzeichen seines Passats zu einem anderen Pkw, wie die Beamten ermitteln konnten. Das Auto wurde daraufhin sichergestellt.

Tausende Euro Schaden bei Gartencenter-Einbruch

Ein Unbekannter ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gewaltsam in ein Friedrichshafener Gartencenter eingedrungen, wo er die Büroräume nach Wertsachen durchwühlte. Dabei hat der Einbrecher immensen Schaden angerichtet, der sich laut Polizeibericht auf mehrere tausend Euro belaufen soll. Ob er darüber hinaus auch etwas gestohlen hat, sollen die weiteren Ermittlungen klären.

Millionenschaden nach Baumarkt-Großbrand

Sachschaden in Millionenhöhe hat ein Großbrand in einem Baumarkt im nordrhein-westfälischen Olfen (Kreis Coesfeld) hinterlassen. Medienberichten zufolge stand am späten Montagabend zunächst ein auf dem Firmengelände abgestellter Gabelstapler in Flammen. Das Feuer breitete sich demnach aber rasch aus und griff auf eine Halle und das darin gelagerte Material über. Feuerzungen und Rauchsäule waren schon aus kilometerweiter Entfernung zu sehen, wie es heißt.

Probleme bereitete den etwa 140 Feuerwehrleuten die verschachtelte Bauweise des brennenden Regallagers, in dem unterschiedlich brennbare Stoffe aufbewahrt wurden. Entsprechend hatten die Einsatzkräfte bis in die Morgenstunden damit zu kämpfen, das Feuer zu löschen. Dass große Teile des Baustoffhandels dabei zerstört wurden, konnten sie nicht verhindern.

Bei den Ermittlungen zur Brandursache konzentrieren sich die Kriminalbeamten jetzt unter anderem auf den Gabelstapler, der durch einen Defekt das Feuer ausgelöst haben könnte.

Tageseinnahmen in Gärtnerei geklaut

Die kompletten Tageseinnahmen, Wechselgeld sowie Privatvermögen des Betriebsinhabers stahlen Einbrecher in einer Gärtnerei im bayerischen Aichach. Rund 8.550 Euro fielen den Unbekannten in der Nacht von Samstag auf Sonntag laut Polizeibericht in die Hände. Zutritt zu dem Betrieb hatten sich die Diebe demnach über ein Gewächshaus verschafft, wobei die Täter zudem etwa 100 Euro Sachschaden anrichteten.

Großeinsatz bei Baumschulbrand

Aus noch ungeklärter Ursache war am Samstagnachmittag neben einer Baumschule im südhessischen Mörfelden ein Gestrüpp in Brand geraten. Als die aufgrund einer „unklaren Rauchentwicklung“ alarmierte Feuerwehr eintraf, brannte jedenfalls bereits eine größere Wiesen- und Gestrüppfläche.

Zusätzlich angefacht wurden die Flammen durch den kräftigen Wind, weshalb sich das Feuer laut Einsatzbericht rasend schnell ausbreitete und auf eine Zierhecke der Baumschule übergriff. Auch diese brannte wie Zunder und stand binnen kurzer Zeit auf rund 80 Metern in Flammen.

Eine Ausbreitung auf den weiteren Bestand der Baumschule konnten die etwa 80 Einsatzkräfte zwar verhindern und das Feuer schließlich auch löschen. Dennoch brannte eine Gesamtfläche von rund 10.000 Quadratmetern nieder, wie es heißt. Den dabei entstandenen Schaden schätzt der Betriebsinhaber auf etwa 200.000 Euro.