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Blaulicht-Report: Großbrand in Gartenbau-Betrieb

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Eine in Brand geratene Topfmaschine sorgte im niederländischen De Lier für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Auch in Nordrhein-Westfalen stehen die Gewächshäuser einer Gärtnerei in Flammen. Und in Mannheim droht ein Unbekannter einem Gartencenter-Besitzer mit einem Brandanschlag, sollte der Markt in Zeiten der Corona-Pandemie weiter geöffnet bleiben.

In Waldfeucht und den Niederlanden musste die Feuerwehr in den vergangenen Tagen zu Bränden in Gärtnereien ausrücken. Symbolbild: Pixabay

Gewächshäuser in Gärtnerei in Waldfeucht in Flammen

In einer Gärtnerei im nordrhein-westfälischen Waldfeucht gerieten am Samstagnachmittag zwei Gewächshäuser in Brand. Medienberichten zufolge soll das Feuer von einem auf dem Gelände abgestellten Wohnwagen ausgegangen sein und habe dann auf ein großes sowie ein kleineres Gewächshaus übergegriffen. Weil die bei dem Brand entstehende Rauchwolke weithin sichtbar war, wurden neben den Feuerwehren aus Waldfeucht und Gangelt auch die Brandweer aus den benachbarten Niederlanden alarmiert. Mit vereinten Kräften und einer über mehrere hundert Meter aufgebauten Wasserversorgung gelang es den Feuerwehrleuten schließlich, den Brand zu löschen. Durch das Feuer wurde das kleinere Gewächshaus stark beschädigt, während das große, als Lager genutzte Glashaus den Informationen zufolge vollständig zerstört wurde. Zur Schadenshöhe liegen derzeit noch keine Angaben vor.

Gartenmöbel für mehrere tausend Euro gestohlen

Die Osterfeiertage haben Diebe in Hofheim am Taunus genutzt, um in einem im Stadtteil Diedenbergen gelegenen Gartencenter verschiedene Gartenmöbel zu stehlen. Die unbekannten Täter waren laut Polizeibericht in das Außenlager eingestiegen und nahmen mehrere Liegen und weiteres Garten-Equipment mit. Den Wert der Beute geben die ermittelnden Beamten mit über 2.000 Euro an.

Großbrand in niederländischem Gartenbau-Betrieb

Weil eine Topfmaschine Feuer gefangen hatte, kam es am Abend des 14. April zu einem Großbrand in einem Gartenbau-Betrieb im niederländischen De Lier. Die ebenfalls in Brand geratenen Plastiktöpfe sorgten dafür, dass aus dem Gebäude am Groeneveldseweg dicke schwarze Rauchwolken in den Abendhimmel aufstiegen, die Medienberichten zufolge weithin sichtbar gewesen sein sollen.

Die Hitzeentwicklung durch das Feuer in dem teilweise leerstehenden und teilweise als Lager genutzten Gewächshaus war so groß, dass beim benachbarten, auf Chrysanthemen spezialisierten Gartenbau-Betrieb Arcadia Chrysanten rund 50 Glasscheiben zerbarsten und Teile der Gewächshaus-Konstruktion schmolzen – obwohl versucht wurde, dies zu verhindern, indem die Glasfassade des Gebäudes großflächig mit dem Wasserschlauch bespritzt und feucht gehalten wurde. Glück im Unglück: Weil der Brand erst gegen 21:30 Uhr ausgebrochen war, befanden sich in den Gewächshäusern keine Personen, sodass niemand verletzt wurde. Die Brandursache sowie Schadenshöhe sind derzeit noch unklar.

Blumendieb zeigt Polizisten den Mittelfinger

Dreister Blumen-Diebstahl und Beamtenbeleidigung – dieser beiden Vergehen machte sich ein 34-Jähriger aus dem niedersächsischen Salzgitter schuldig. Wie ein aufmerksamer Passant gegenüber einer Polizeistreife erklärte, hatte sich ein Unbekannter an einer im Stadtteil Lebenstedt errichteten Gedenkstätte für eine tödlich verunglückte Schülerin zu schaffen gemacht und Schnittblumen aus einer dort aufgestellten Vase gestohlen. In der Nähe des Tatorts trafen die Polizisten dann auf einen 34-jährigen Mann mit Blumen in der Hand. Auf den Vorfall angesprochen, reckte der Beschuldigte den Beamten seine beiden Mittelfinger entgegen, weshalb ihn nun gleich zwei Strafverfahren erwarten.

Unbekannter droht mit Brandanschlag auf Gartencenter

Zu irren Auswüchsen führte die Corona-Krise Ende März in Mannheim-Sandhofen. Dort hatte ein Unbekannter den Inhaber eines Gartencenters in einer anonymen Mail damit bedroht, einen Brandanschlag auf seinen Markt zu verüben, sollte dieser weiter geöffnet bleiben. Die Verfügungen der Stadt Mannheim und des Bundeslandes Baden-Württemberg hatten zum damaligen Zeitpunkt vorgesehen, dass unter anderem Bau- und Gartenmärkte trotz der vorübergehenden Schließung vieler Einzelhandelsgeschäfte geöffnet bleiben dürfen.

Dem unbekannten Drohmail-Schreiber war dies offenbar ein Dorn im Auge, wie unter anderem das Portal Mannheim24 berichtete. In seiner Mail, die parallel auch an die Polizei und das Online-Magazin ging, bezeichnete er das Gartencenter demnach als „nicht essenziellen Blumenladen“ in dem sich hunderte Kunden in Zeiten der Corona-Krise gegenseitig anstecken könnten.

Auf Empfehlung der umgehend eingeschalteten Kriminalpolizei blieb der Gartenmarkt trotz der Drohung weiter geöffnet. Obwohl die Kripo-Beamten Medienberichten zufolge bei der Mail von einem „Fake“ ausgingen, wurden unter anderem verstärkte Streifen zum Schutz des Gartencenters veranlasst. Die Ermittlungen laufen weiter.

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