Alle News

Blaulicht-Report: Tödlicher Unfall in Tomaten-Betrieb

, erstellt von

Eine handfeste Auseinandersetzung liefert sich ein Kunde mit einem Mitarbeiter in einem Germersheimer Baumarkt. In Hennef geht ein Gartencenter in Flammen auf und wird schwer beschädigt. Und in einem niederländischen Tomaten-Betrieb kommt ein Mitarbeiter bei einem tragischen Arbeitsunfall ums Leben.

Die Feuerwehr musste einen Großbrand in einem Gartencenter in Hennef löschen, während sich die Polizei unter anderem mit einem rabiaten Baumarkt-Kunden auseinandersetzen musste. Foto: Pixabay

Mitarbeiter im Tomaten-Betrieb von Lastenaufzug zerquetscht

Ein Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang in einem Tomaten-Produktionsbetrieb im niederländischen Beek en Donk ist jetzt vor Gericht gelandet. Das Unglück hatte sich Medienberichten zufolge bereits im November 2015 ereignet. Demnach wurde ein Mitarbeiter bei Reinigungsarbeiten im Schacht des Lastenaufzugs gefangen und von diesem erdrückt. Wie es heißt, starb der Mann, der erst nach mehreren Stunden tot gefunden worden war, noch an der Unfallstelle.

Die zuständige Staatsanwaltschaft macht den Betrieb wegen Verletzung der Arbeitsschutzvorschriften für den tragischen Unfall verantwortlich: Weder habe der Tomaten-Züchter im Vorfeld ausreichend auf die Risiken von Arbeiten im Aufzugschacht hingewiesen, noch wurde der Lastenaufzug vor Beginn der Reinigungsarbeiten abgeschaltet.

Zudem funktionierten Medienberichten zufolge die Sicherheitssensoren nicht und die automatische Abschaltung im Notfall war deaktiviert, weil diese angeblich wiederholt Störungen im Produktionsablauf der Tomaten-Gärtnerei verursacht hatte.

Aufgrund all dieser Versäumnisse, die nach Ansicht der Staatsanwaltschaft zum Tod des Mitarbeiters geführt hatten, fordert die Anklage eine Geldstrafe in Höhe von 125.000 Euro für den niederländischen Tomaten-Betrieb. Das Urteil des zuständigen Gerichts wird in der kommenden Woche erwartet.

Polizeihund Nacho stellt Einbrecher im Gartencenter

Auf frischer Tat ertappt wurden Einbrecher in einem Schweizer Gartencenter. Die Langfinger waren in der Nacht des 21. September in Bremgarten in ein Gartencenter eingestiegen, wie die Aargauer Zeitung berichtet. Dabei hatten die Täter allerdings nicht mit der Aufmerksamkeit eines Anwohners gerechnet, der die Polizei alarmierte, nachdem ihm der Schein einer Taschenlampe im Markt verdächtig vorgekommen war.

Die Polizei rückte daraufhin mit ihrem Diensthund zum Gartencenter aus, wo ihnen außerhalb des Gebäudes ein Tatverdächtiger unmittelbar in die Arme lief. Spürnase Nacho gelang es außerdem, drei weitere Einbrecher, die sich in den Geschäftsräumen versteckt hatten, zu stellen.

Die Polizei prüft jetzt, ob die vier Rumänen im Alter von 33 bis 38 Jahren noch mehr auf dem Kerbholz haben.

Großbrand in Hennefer Gartencenter

Zu einem Großbrand aus bislang noch ungeklärter Ursache kam es am vergangenen Donnerstagvormittag in einem Gartencenter in Hennef. Dabei wurden Medienberichten zufolge die Verkaufsräume und der Verwaltungstrakt des Betriebs schwer beschädigt, die Lagerhalle brannte komplett ab. Als das Feuer ausbrach, waren zudem Kunden in dem Geschäft, die sich jedoch zusammen mit den Mitarbeitern ins Freie retten konnten. Verletzte gab es ersten Erkenntnissen zufolge nicht.

Rund 150 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen an, die eine noch in mehreren Kilometern Entfernung sichtbare Rauchsäule entstehen ließen. Anwohner wurden deshalb angehalten, Fenster und Türen nicht zu öffnen, außerdem evakuierten die Einsatzkräfte zur Sicherheit einen Supermarkt in unmittelbarer Nähe des brennenden Gartencenters. Zudem wurden mehrere Straßen gesperrt, und auch der Bahnverkehr war aufgrund des Brands beeinträchtigt.

Der Schaden dürfte ersten Schätzungen zufolge immens ausfallen: War die Polizei unmittelbar nach dem Brand noch von mindestens 300.000 Euro ausgegangen, kalkuliert die Geschäftsleitung des Hennefer Gartencenters inzwischen mit einem Gesamtschaden in Millionenhöhe.

Ungeduldiger Kunde rastet im Baumarkt aus

Handfest ging es am vergangenen Mittwoch in einem Baumarkt in Germersheim zur Sache. Weil ein Mitarbeiter sich nach Empfinden eines Kunden nicht rasch genug um dessen Anliegen kümmerte, kam es zum Streit. Dabei wurde der 28-Jährige zuerst ausfällig und beschimpfte den Mitarbeiter Medienberichten zufolge als „Hurensohn“, um ihm anschließend einen heftigen Faustschlag ins Gesicht zu verpassen.

Der aufbrausende Kunde muss sich deshalb jetzt wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten.