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Beratungsangebot: Okay für einen neuen Kredit

Relativ viele Betriebe, die Liquiditätsprobleme haben, nehmen zurzeit das betriebswirtschaftliche Beratungsangebot der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Anspruch. Das bestätigte Klaus Roth (Gartenbauzentrum Köln-Auweiler) auf Anfrage der TASPO. Die Krise, die zu den Liquiditätsengpässen führte, baute sich dem Berater zufolge aufgrund einer ganzen Reihe von Ereignissen auf, die im letzten Jahr zusammenkamen. Folgt man der Einschätzung des Beraters, können gute, starke Betriebe ein solches Jahr ausgleichen. Aber wo setzt die betriebswirtschaftliche Beratung an, den anderen zu helfen? Klaus Roth erläutert: Mittelfristige Lösungsansätze sind grundsätzliche Veränderungen im Bereich der Betriebsorganisation und Produktion. Aktuell geht es zunächst darum, einen Liquiditätsplan für diejenigen Betriebe zu entwickeln, die während der Wintermonate hohe Kosten, aber wenig Einnahmen haben. Es folgen Gespräche mit der Bank, um anhand der Vorausschau künftig zu erwartender Einnahmen das „Okay“ für einen weiteren Kreditrahmen einzuholen. Der Liquiditätsplan stehe dann in Verbindung mit den mittelfristigen konzeptionellen Änderungen, zum Beispiel die Überlegung, ob sich beispielsweise andere Kulturen oder andere Veränderungen im Betrieb anbieten.