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Blumen für die Kanzlerin zum Valentinstag

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In guter Tradition wurde der Bundeskanzlerin Angela Merkel in der vergangenen Woche zum Valentinstag ein Blumenstrauß vom ZVG und der amtierenden Blumenfee Annika Stoers übergeben. In einer Videokonferenz nutzte ZVG-Präsident Jürgen Mertz den Anlass, um auf die derzeitige Situation des Gartenbaus aufmerksam zu machen.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel empfing die Blumenfee Annika Stroers und ZVG-Präsident Jürgen Mertz in virtueller Form. Foto: Bundeskanzleramt/Guido Bergmann

Digitale Übergabe des floralen Valentingrußes

Der traditionelle florale Valentinsgruß im Bundeskanzleramt fand in diesem Jahr den Umständen entsprechend anders aus als gewohnt. In einer gemeinsamen Videoschaltung traten Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbands Gartenbau (ZVG) und die amtierende Deutsche Blumenfee Annika Stroers mit Bundeskanzlerin Annika Stroers zusammen. Ein üppiger Blumenstrauß für die Kanzlerin hatte der ZVG ins Amt liefern und an Merkel übergeben lassen. Mertz nutzte den Rahmen, um auf die Situation der gärtnerischen Betriebe aufmerksam zu machen. „Das vergangene Jahr, aber auch der anhaltende Lockdown stellen die gärtnerischen Unternehmen vor immense Herausforderungen“, so Mertz beim digitalen Treffen mit der Bundeskanzlerin.

Video zur Entstehung des Blumengrußes

Der traditionelle Blumengruß wurde zudem von einem Video begleitet, welches die Deutsche Blumenfee Annika Stroers im Vorfeld zeigt und den Titel „Ein Blumenstrauß geht auf Reisen“ trägt. Zusammen mit dem Hashtag #blumenfürdiepolitik hat sie das Video auf ihren Social Media Accounts bei Instagram (instagram.com/deutsche_blumenfee) und Facebook (facebook.com/deutsche.blumenfee) veröffentlicht. Zu sehen ist die Auswahl der Blumen und die Entstehung des Blumenstraußes für die Kanzlerin Angela Merkel im bayerischen Utting. Der Strauß ging schließlich, wie es der Videotitel bereits vermuten lässt, auf die Reise nach Berlin, wo die ehemalige Deutsche Blumenfee Corina Krause (2016/2017) den Valetinsgruß zum Bundeskanzleramt brachte, um den Strauß der Kanzlerin im Namen des Deutschen Gartenbaus zu überreichen.

Mertz macht auf Situation des Gartenbaus aufmerksam

Da eine persönliche Übergabe aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht möglich war, wurden Merkel, Stroers und Mertz schließlich per Video zusammengeschaltet. Der ZVG-Präsident verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung einer heimischen Produktion von Obst, Gemüse, Blumen, Gehölze und Pflanzen. Die Beschäftigung mit dem Garten und Balkon trat in vielen Fällen an die Stelle anderer Freizeitbeschäftigungen, die zurzeit nicht möglich seien. Gärtnerische Betriebe und ihre Produkte haben daher eine neue Wertschätzung erfahren, erklärte Mertz. Aus diesem Grund machte er auch nochmals deutlich, dass der Gartenbau bereits zum zweiten Mal durch die Corona-Einschränkungen und Schließungen um die so wichtige Frühjahrssaison bange. Die im Frühjahr erzielten Umsätze bilden in vielen Unternehmen den Grundstock für das ganze Jahr. Daher seien die Unternehmen auch auf Unterstützung angewiesen.

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