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Blumengroßmärkte: Messen mit Top-Floristen

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Einige der umgangssprachlich als „Gärtnerbörsen“ bezeichneten Fachmessen der Blumengroßmärkte fahren in diesem Jahr mit floristischem Spitzenpersonal auf. So wird in Hamburg auf der Norgarflor (25. bis 26. März) der aktuelle Deutsche Meister der Floristen, Stephan Triebe, Werkstücke entwerfen und dabei über seinen Werdegang berichten. 

Gut besucht: der Kölner Frühling im vergangenen Jahr. Foto: Blumengroßmarkt Köln

Auf der Frühjahrsmesse in Karlsruhe (9. April) präsentiert Sarah Hasenhündl, aktuelle Vizemeisterin der Floristen Deutschlands, Frühlings-Unikate. Und zumindest als Gast wird sicher in Köln Mehmet Yilmaz, Dritter der Floristenmeisterschaft und Fünftplatzierter auf der letzten Weltmeisterschaft, auf dem Nachwuchswettbewerb „Kölner Frühling“ (25. März) anwesend sein.

Elisabeth Schoenemann als weitere Top-Floristin auf der Norgarflor

Auf der Hamburger Norgarflor wurde mit Elisabeth Schoenemann eine weitere Top-Floristin eingeladen. Sie hat neben anderen das „Deutsche Haus“ anlässlich der Olympiade in Rio de Janeiro betreut. Auf der Norgarflor wird sie floristische Ideen ausschließlich aus regionaler Ware entwerfen.

Die Präsentation von Blumen und Pflanzen regionaler Erzeugerbetriebe nimmt auf der Fachmesse in Hamburg traditionell einen breiten Raum ein, nicht zuletzt wegen der Zierpflanzenanbaugebiete in den Vier- und Marschlanden, Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Wie die anderen Frühjahrsmessen der Blumengroßmärkte sieht sich auch die Norgarflor in Hamburg mit einer zunehmenden Konkurrenz durch den wachsenden E-Commerce konfrontiert. Und doch bieten die Fachmessen einige Vorteile gegenüber dem Einkauf in der virtuellen Welt.

Punktgenau zum eigentlichen Beginn der Frühjahrssaison

„Die Floristen kaufen bedarfsgerecht, daher auch immer kurzfristiger ein – da passt der punktgenaue Termin zum eigentlichen Beginn der Frühjahrssaison“, meint der Norgarflor-Organisator Klaus Bengtsson vom Blumengroßmarkt Hamburg.

Als weitere Vorteile nennt er „keine Mindesteinkaufsmengen oder andere Einkaufshürden, das breite Angebot durch Fremdaussteller, den Sichtkauf, die vielen Sonderangebote und Spezialitäten, die überdachten Parkmöglichkeiten und nicht zuletzt die persönliche, fachgerechte Beratung von Anbietern, die die Branche und ihre Vorstellungen kennen.“

Zudem dürfe man nicht unterschätzen, dass jede Gärtnerbörse „auch eine Kommunikationsbörse“ sei.

Alle Termine der Fachmessen der Blumengroßmärkte finden Sie auf einen Blick in der TASPO 8/2017, die am 24. Februar erscheint.