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BMEL zeichnet Betriebe des ökologischen Landbaus aus

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Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche Digital (IGW) hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner am Mittwoch die Gewinner des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau ausgezeichnet.

Zeichnete drei Betriebe aus, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Foto: BMEL

Klöckner zeichnet drei Betriebe aus

Insgesamt drei Betriebe wurden vom Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beim Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau ausgezeichnet. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner gab am Mittwoch in einer digitalen Schaltung die drei Betriebe aus, die mit ihren wegweisenden Konzepten besonders erfolgreich ökologisch wirtschaften und dafür ein Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro pro Betrieb erhalten.

„Bio-Branche hat in der Pandemie Schub bekommen“

„Corona verändert vieles – auch unseren Umgang mit Lebensmitteln. Verbraucher kaufen bewusster und gezielter ein. Sie legen einen höheren Wert auf Regionalität und auch auf Bio-Produkte. Das zeigen die Ergebnisse unseres Ökobarometers – die Bio-Branche hat in der Pandemie einen Schub bekommen. Auf der anderen Seite wollen auch immer mehr Betriebe umstellen. Dabei unterstützen wir, engagieren uns stark. Auch mit dem Bundeswettbewerb. Wir zeichnen damit Vorbilder aus, die den ökologischen Landbau besonders innovativ und vorbildlich voranbringen. Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern“, sagte Klöckner in ihrer Laudatio.  

Die Preisträger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau

Bioland Hof Backensholz in Oster Ohrstedt: Ein Preisträger des Bundeswettbewerbs ist der Bioland Hof Backensholz in Nordfriesland, der für die Etablierung einer hochwertigen und möglichst geschlossenen Kreislaufwirtschaft ausgezeichnet wurde. Dabei komme modernste digitale Technik zum Einsatz. Besonders hervorzuheben seien die innovativen Vermarktungs-, Energie- und Technikkonzepte sowie ein sehr soziales, partnerschaftliches Arbeitsumfeld. Der Hof ist seit Generationen ein Familienbetrieb und wurde 1989 von den Eheleuten Martina und Ernst Metzger-Petersen umgestellt.

Biolandhof Finke GbR aus Borken: Aus dem westlichen Münsterland kommt der Preisträger Biolandhof Finke GbR. Der Bio-Gemüsehof entstand aus einem ehemaligen Schweinemastbetrieb und arbeitet nach höchsten Ansprüchen des Umwelt- und Ressourcenschutzes und zeichnet sich durch sein innovatives Stickstoffmanagement aus. Geführt wird der 98 Hektar Gemüse-Betrieb von Vater Johannes und Sohn Maximilian Finke.

Bruderkalb-Initiative Hohenlohe: Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Bruderkalb-Initiative aus Oberrot aus dem Landkreis Schwäbisch Hall. Die Initiative erhielt das Preisgeld für ihren Aufbau und die Etablierung einer regionalen Wertschöpfungskette für Bio-Kalbfleisch aus der Mutter- und Ammen-gebundenen Kälberaufzucht (MAK).

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