BMEL zieht Zwischenfazit bei Investitionsprogramm Landwirtschaft

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Zeigt sich zufrieden mit der Resonanz auf das Investiononsprogramm Landwirtschaft, Bundesministerin Julia Klöckner. Foto: Screenshot

Das eine Milliarde Euro schwere Investitionsprogramm Landwirtschaft des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) treffe den Nerv der Landwirte, das gab das Ministerium in einem Zwischenbericht nach den ersten beiden Antragsrunden bekannt. Demnach wurden bereits über Förderanträge in Höhe von fast 160 Millionen Euro bewilligt.

Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit zusammenbringen

Mit dem Investitionsprogramm Landwirtschaft, welches Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Dezember vergangenen Jahres vorgestellt hatte (TASPO Online berichtete) wolle das BMEL der Landwirtschaft in Deutschland einen Modernisierungsschub verleihen. Das Programm richte sich speziell an Betriebe der Landwirtschaft und des Gartenbaus und fördere modernste Technik. Damit wolle man unter anderem den Einsatz von Pflanzenschutz- oder Düngemitteln durch passgenaues Ausbringen reduzieren, um dadurch den Klima- und Umweltschutz auf der einen und die Erntesicherung und Wirtschaftlichkeit auf der anderen Seite zusammenzubringen.

„Branche ist bereit, moderner zu werden“

In einem Zwischenfazit zog Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ein erstes Fazit und gab einen Einblick in den Zwischenstand zum Investitions- und Zukunftsprogramm. In den ersten beiden Antragsrunden wurden demnach bereits 4.500 Anträge genehmigt. Darin wurden insgesamt 6.297 Fördergegenstände bewilligt worden, davon 240 bauliche Anlagen. Die gesamte Höhe der derzeit bewilligten Förderanträge betrage aktuell 158,6 Millionen Euro. „Die Auswertung belegt, dass wir mit unserem Programm den richtigen Nerv bei den Landwirten getroffen haben. Und sie zeigt: Die Branche ist bereit, immer moderner zu werden. Mit unserem Investitionsprogramm unterstützen wir das und treiben den Transformationsprozess voran – hin zu mehr Klima- und Ressourcenschutz. Gut, dass so viele Landwirte die Chance ergreifen – das ist auch ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland", sagt Klöckner.

Überblick über die Förderungen

Über die Hälfte der Bewilligungen seien Geräte zur Düngerausbringung, ein Viertel der Anträge betraf Förderungen von Pflanzenschutzgeräten und jede zehnte Förderung betraf Maschinen zur mechanischen Unkrautbekämpfung. „Das zeigt, dass unser Programm zielgenau aufgesetzt ist und die richtige Lenkungswirkung entfaltet“, so Klöckner weiter.

Überblick über die Anzahl der Fördergegenstände und das anteilige prozentuale Investitionsvolumen:

Förderbereich

Fördergegenstände anteilig

Investitionssumme anteilig

Düngerausbringung

61,7 %

48,9 %

Pflanzenschutzgeräte

25,5 %

39,4 %

Mechanische Unkrautbekämpfung

8,1 %

4,9 %

Wirtschaftsdüngerlager

3,8 %

6,2 %

Separationsanlagen

0.9 %

0,7 %

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