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Brexit: DBV befürchtet negative Folgen

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In zwei Tagen stimmen die Briten über einen möglichen Austritt aus der EU ab. Der Deutsche Bauernverband (DBV) befürchtet fianzielle Einschnitte für die heimische Landwirtschaft, sollte es zu einem Brexit kommen.

Drohen der deutschen Landwirtschaft nach einem möglichen Brexit finanzielle Einbußen? Foto: Fotolia Jan Jansen

Agrarexport Deutschland nach Großbritannien: rund Fünf Milliarden Euro Wert

2015 führte die deutsche Agrarwirtschaft Erzeugnisse, darunter auch Obst und Gemüse, im Wert von 4,8 Milliarden Euro in das Vereinigte Königreich aus. Gemessen an den deutschen Gesamtexporten macht das einen Anteil von sechs Prozent aus.  

Brexit: Hürden für die Land- und Exportwirtschaft drohen

„Mit einem Brexit würden der deutschen Land- und Agrarwirtschaft nach Einschätzung des DBV neue Exporthürden drohen. Die Verhandlungen über die Trennung von der EU könnten mehrere Jahre dauern und eine große Verunsicherung im Agrarhandel nach sich ziehen“, so der Bauernverband in einer Pressemitteilung.

Nach dem möglichen Austritt Großbritanniens, einem der bedeutenden Nettozahler zum EU-Haushalt, drohen der EU-Agrarpolitik ab 2020 finanzielle Einschnitte. Sie wären mit erheblichen Nachteilen für die deutsche Landwirtschaft verbunden, so der DBV.