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Buchtipp: Gärten auf dem Lande – Gartenkunst gestern und heute

Der Bauerngarten in der idealisierten Vorstellung und der historischen Entwicklung – zwischen diesen beiden Polen bewegt sich Albrecht Ziburskis Buch. Neben einer differenzierten Aufarbeitung des Begriffs Bauerngarten stellt Ziburski fachkundig unterschiedliche Beispiele traditioneller Bauerngärten und ihrer Geschichte vor. 

Autor Ziburski stellt in seinem Buch unterschiedliche Beispiele traditioneller Bauerngärten und ihrer Geschichte vor. Werkfoto

Gärten auf dem Lande: Mythos Bauerngarten

In seiner Einführung setzt der Autor sich mit dem Mythos Bauerngarten auseinander, den Assoziationen, die gemeinhin mit einer solchen Anlage verbunden werden, macht aber gleichzeitig deutlich, dass viele Entwicklungen durch Wechselwirkungen mit anderen Gärten, etwa denen des Adels oder Bürgertums beeinflusst wurden.

Neben der differenzierten Aufarbeitung des Begriffs Bauerngarten stellt Ziburski fachkundig unterschiedliche Beispiele traditioneller Bauerngärten und ihrer Geschichte vor: Dabei zeigen die ausgewählten Anlagen die regional bedingten Charakteristika, veranschaulichen die unterschiedlichen Funktionen von Nutzgärten über Heilpflanzen-, Barock- bis hin zu Blumengärten.

Gärten der Artländer Bauern

Eine Besonderheit sind die repräsentativen Gärten der Artländer Bauern, die sich vom englischen Landschaftsgarten inspirieren lassen. Darüber hinaus widmet sich Ziburski modernen Entwicklungen und Voraussetzungen für den weiteren Erhalt solcher Gärten.

„Gärten auf dem Lande – Gartenkunst gestern und heute“. Von Albrecht Ziburski, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 2014; 178 Seiten, 155 Farbfotos, gebunden mit Schutzumschlag; 29,90 Euro; ISBN 978–3–8001–7952–7. (ts)