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Buchtipp: Zeitreise durchs Pinneberger Baumschulland

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Es gilt als eines der größten Baumschulgebiete der Welt und als „Wiege des Waldes“: das in über 200 Jahren gewachsene Pinneberger Baumschulland. Wie sich die Region von den Anfängen bis zur Gegenwart entwickelt hat, beleuchten die Autoren Joachim Malecki und Dr. Heike Meyer-Schoppa in ihrem Buch „Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland“.

Die Autoren Dr. Heike Meyer-Schoppa und Joachim Malecki nehmen die Leser mit ihrem Buch mit auf eine Zeitreise durchs Pinneberger Baumschulland. Foto: Andreas Köhler

Terminus mit Inhalt füllen

„Von der Idee einer repräsentativen Publikation bis zum tatsächlichen Buch liegt viel Arbeit und Mühe hinter uns“, resümiert Malecki. „Dr. Heike Meyer-Schoppa und ich haben da in zwei Jahren kongenialer Zusammenarbeit wohl ein ganz ordentliches Werk hinbekommen.“

Ziel der beiden Autoren war es, mit ihrem Buch den noch jungen Terminus „Pinneberger Baumschulland“ mit Inhalt zu füllen. Anhand eindrucksvoller Bilder und gut lesbarer Texte soll greifbar werden, wie die Wirtschafts-, Kultur- und Sozialgeschichte der Region bis heute von den Baumschulen beeinflusst sind.

Lesereise durchs Pinneberger Baumschulland

Dabei richtet sich das Werk ausdrücklich auch an Menschen, die bisher wenig mit Baumschulen zu tun hatten, wie die Herausgeber betonen. „Deshalb haben wir auf einen unterhaltsamen, reich bebilderten Stil viel Wert gelegt. Das schließt allerdings nicht aus, auch schwierigen Zeiten und Themen Raum zu geben“, so Dr. Heike Meyer-Schoppa, die bereits am igs-Projekt „Pinneberger Baumschulland“ beteiligt war und seit 2013 das Deutsche Baumschulmuseum in Pinneberg leitet.

Zusammen mit ihrem Co-Autor Malecki, der bereits als Autor der Geschichte des Rosengartens Pinneberg bekannt ist und nach seiner Ausbildung zum Landschaftsgärtner Landschaftsplanung und Landespflege studiert hat, ist Schoppa bis Dezember im Pinneberger Baumschulland unterwegs auf Lesereise, um das gemeinsame Buch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Unter anderem ist das Duo am 27. September ab 18 Uhr in der Rathausgalerie in Rellingen zu Gast.

Baumschulgeschichte der Region detailliert aufbereitet

„Das Pinneberger Baumschulland kann zu einer identitätsstiftenden Marke für unseren Kreis werden. Das eindrucksvolle Werk bietet  für interessierte Leserinnen und Leser vielerlei Anknüpfungspunkte, um sich mit dieser Region vertraut zu machen, Historisches wieder und Gegenwärtiges neu zu entdecken“, lobt Kreispräsident Helmuth Ahrens aus Sicht der kommunalen Familie die detaillierte Aufbereitung der Baumschulgeschichte der Region.

Entstanden war die „Marke“ Pinneberger Baumschulland 2013, als die Internationale Gartenschau (igs) Hamburg einen Ausstellungsteil der rund um die Metropole Hamburg beheimateten Kulturlandschaften präsentierte – darunter, neben der Lüneburger Heide und dem Alten Land – die eigens zu diesem Anlass „Pinneberger Baumschulland“ getaufte Region. Im Folgejahr der igs wurde der Förderverein Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland gegründet, um das auf der Gartenschau entstandene Netzwerk fortzuführen.