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Bündnis „Pro Messe Essen“: ohne Umbau bleibt Messe nicht wettbewerbsfähig

Über 100 Messe-Befürworter trafen sich auf Einladung von Oberbürgermeister Reinhard Paß am 14. November in der Messe Essen, um das Bündnis „Pro Messe Essen“ zu gründen. Dessen Ziel ist die Modernisierung der Messe. Deshalb rufen die Bündnispartner jetzt dazu auf, bei dem Bürgerentscheid zum Messe-Umbau am 19. Januar 2014 mit „Nein“ zu stimmen. 

Zu den Erstunterzeichnern der Charta „Pro Messe“ gehören neben dem Oberbürgermeister und den Fraktionsvorsitzenden von SPD, CDU, FDP und EBB unter anderem die IHK, die Kreishandwerkerschaft Essen, die DEHOGA Kreisgruppe Essen, die IG Metall Essen, ver.di, der DGB, der Initiativkreis Ruhr, der Einzelhandelsverband Ruhr sowie der Stadtverband der Bürger- und Verkehrsvereine, teilt die Messe Essen mit.

Gemeinsames Ziel der Unterzeichner ist die Modernisierung der Messe Essen, wie sie der Rat der Stadt im Juli mit breiter Mehrheit beschlossen hat. Dazu bitten die Bündnispartner nun alle Bürger der Stadt, beim Bürgerentscheid am 19. Januar mit „Nein“ zu stimmen, damit der Ratsbeschluss Bestand hat und die Messe Essen modernisiert wird. Andernfalls bleibe die Messe nicht wettbewerbsfähig.

In ihrem Statement betonen die Bündnismitglieder die Bedeutung der Modernisierung: „Jedes Jahr kommen rund 1,4 Millionen Besucher und etwa 14.000 Aussteller aus aller Welt nach Essen und in die Messe. Diese Menschen sind eine Bereicherung für unsere Stadt – nicht nur wirtschaftlich. Damit unsere Messe weiterhin erfolgreich sein kann, muss sie modernisiert werden.“

Gleichzeitig warnen die Bündnispartner vor möglichen negativen Folgen eines erfolgreichen Bürgerentscheids: In diesem Falle drohten Arbeitsplatzvernichtung, Investitionsstillstand und Perspektivlosigkeit für Messe und Stadt, heißt es. (ts/me)