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Bürgerbegehren zum Umbau der Messe in Essen

Einen Bürgerentscheid gegen die Pläne zum Umbau der Messe Essen streben die Parteien Grüne und Linke an. (siehe TASPO 31/13). Jetzt sammeln sie in Essen Unterschriften, um diesen Entscheid herbeizuführen.

Für 123 Millionen Euro will die Messegesellschaft teilweise abreißen und neue Hallen sowie ein neues Kongresszentrum bauen. Der Stadtrat hatte Mitte Juli dem Vorentwurf zugestimmt. Dagegen läuft ein Bürgerbegehren.

Gegner befürchten, dass die Kostenobergrenze nicht eingehalten wird. Andere städtische Aufgaben wie Ausbau der Kita-Plätze, Schul- und Bädersanierungen würden behindert. Sie bezweifeln auch die Wirtschaftlichkeit neuer zusätzlicher Kongressräume. Sie fordern eine neue wirtschaftlich tragfähige, alternative Umbauplanung.

Oberbürgermeister Reinhard Paß sieht die gesamte Messe Essen in Gefahr. Wenn das Bürgerbegehren zu einem Bürgerentscheid führen sollte, der wiederum zu einer Ablehnung des Vorhabens führt, dann stehe die Existenz der Messe auf dem Spiel.

Noch bis Ende Oktober werden Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt, im Januar könnte ein Bürgerentscheid folgen, der über die weitere Zukunft entscheidet. (fri)