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Buga 2009 Schwerin: Andauernder Zoff mit dem BUND

Endgültig gescheitert scheint eine außergerichtliche Einigung zwischen der Stadt Schwerin und dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bezüglich des Buga 2009-Projektes am Schweriner Burgsee (siehe TASPO 40/06). Einen Entscheid darüber, ob oder in welchem Umfang mit dem Projekt ungeachtet eines endgültigen Urteils zunächst begonnen werden dürfe, hatte das Verwaltungsgericht Schwerin für Ende Oktober in Aussicht gestellt, es wird sich aber nach Aussage der Beteiligten um einige Wochen verzögern. "Es sind mehr schwierige juristische Fragen zu klären, als ursprünglich zu erwarten waren", sagte der Pressesprecher des Verwaltungsgerichtes, Christoph Voetlause. Zudem warte man noch die schriftlichen Stellungnahmen der Streitparteien ab. Die Hoffnung auf einen Kompromiss zwischen Stadt und BUND ist laut Angabe der Schweriner Volkszeitung (SVZ) endgültig verflogen, nachdem der BUND ein Schreiben verschickte, in dem die für die Stadt unverzichtbaren und durch Baumbeschnitt zu erreichenden Sichtachsen zwischen Graf-Schack-Allee und Schloss wieder grundsätzlich verworfen werden. Nun geht Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff davon aus, dass der BUND letztlich das Gesamtkonzept der Buga verhindern wolle. Einem Gerichtsverfahren sieht er nach Angaben der SVZ optimistisch entgegen, denn man habe sauber gearbeitet.