BUGA 2021: Fördermittel für Irisgarten

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Für die Sanierung des historischen Irisgartens erhält die BUGA Fördermittel des Bundes. Foto: Paul Philipp Braun

Der Startschuss für die Bauarbeiten zur Bundesgartenschau (BUGA) 2021 in Erfurt ist bereits vor einiger Zeit gefallen. Wie jetzt bekannt gegeben wurde, soll auch der Irisgarten im egapark für die Ausstellung umgebaut werden. Dafür stellt der Bund Fördergelder von knapp einer Million Euro zur Verfügung.

Gartenhistorisches Zeitzeugnis

Der Irisgarten liegt zwischen dem Südeingang des egaparks und dem Liliengarten und ist damit die einzige südöstliche Verbindung zwischen egapark und den angrenzenden öffentlichen Parkanlagen Dendrologischer Garten, Luisenpark und Dreibrunnenpark. Hier ziert die Iris jedes Beet und es gibt mehr als 250 Arten, sowie eine riesige Menge verschiedener Sorten. Vier Jahre nach der Internationalen Gartenausstellung 1961 (iga 61) entstand der Themengarten für die Iris. In den vergangenen Jahren wurde der Irisgarten immer baufälliger und da auch der Südeingang geschlossen wurde, kamen nur noch wenige Besucher.

„Sanierung des historischen Gartens kann beginnen“

„Der Rosengarten und der Liliengarten werden für die BUGA 2021 neu gestaltet, für den Irisgarten ist das nun auch möglich und wir können das schöne Areal bald wieder öffentlich zeigen. Dank des intensiven Bemühens der Bundestagsmitglieder Carsten Schneider und Antje Tillmann erhalten wir heute Fördermittel des Bundes in Höhe von 861.400 Euro. Damit können wir jetzt mit der Sanierung des historischen Irisgartens beginnen. Besonders hervorzuheben ist auch, dass mit der Überarbeitung des Areals die Wiedereröffnung des Südeinganges verbunden ist“, freut sich BUGA- und egapark-Geschäftsführerin Kathrin Weiß über die Fördermittel, die am 21. November 2019 übergeben wurden. Die Fördermittel setzen sich aus einem Teil des Denkmalschutzsonderprogramms der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien von insgesamt 571.000 Euro und 290.400 Euro aus dem Denkmalpflegeprogramm des Freistaat Thüringens zusammen.

Historische Elemente bleiben erhalten

Wie sich der Irisgarten zukünftig seinen Besuchern präsentieren wird, erklärt die BUGA 2021 ausführlich in einer Meldung. Das bereits grundlegende Konzept der Terrassen soll beibehalten werden und es wird eine Unterteilung in Sorten- und Anwendungsbeete geben. Die Sortenbeete zeigen ausgewählte Züchtungen aus dem egapark-Bestand von Dr. Alexander Steffen. In den Anwendungsbeeten wird ähnlich einem Klimawandelgarten die Iris im Kontext einer Steppenpflanzung auf einer Schotter- und Splittoberfläche gezeigt. Die historischen Betonelemente der Treppen und Mauern sollen saniert werden und erhalten bleiben.

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