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BUGA 2029: Geschäftsführer mit langer Gartenschau-Erfahrung

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Der Landschaftsarchitekt Berthold Stückle übernimmt zum 1. Januar 2021 die Geschäftsführung der Bundesgartenschau (BUGA) 2029 Oberes Mittelrheintal GmbH. Der gebürtige Ulmer wird das Projekt in den kommenden zehn Jahren leiten und bringt für diese Aufgabe 32 Jahre Erfahrung in der integrativen Stadt- und Regionalentwicklung in Verbindung mit Gartenschauen mit.

Gelernter Gärtner, Meister im Garten- und Landschaftsbau, Landschaftsarchitekt und ab 2021 Geschäftsführer der BUGA 2029 Oberes Mittelrheintal GmbH: Berthold Stückle. Foto: Piel-Media

Mit Stückle „genau den richtigen Mann“ ausgewählt

Mit der BUGA 2029 wolle man „in die Champions-League der touristischen Reiseziele in Europa aufsteigen“, wie der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz vergangene Woche bei der Vorstellung des neuen Geschäftsführers auf dem Loreley-Plateau erklärte. „Dazu brauchen wir einen guten Macher, Anpacker und Ideengeber. Und ich denke, die Gesellschafter der BUGA 2029 GmbH haben genau den richtigen Mann dafür ausgewählt“, so Lewentz. So habe Berthold Stückle etwa als Technischer Leiter und Prokurist bereits die erfolgreichen Gartenschauen in Koblenz 2011 und in Heilbronn 2019 maßgeblich mitgeprägt.

Verantwortung für bislang größte dezentrale Gartenschau

Mit Gartenschauen und der damit verbundenen Stadt- und Regionalentwicklung beschäftigt sich Stückle den Angaben zufolge jedoch schon viel länger – von der Landesgartenschau 1992 in Pforzheim, über Heidenheim 2006, Neu-Ulm 2008 und die BUGA 2001 in Potsdam bis hin zu den bereits erwähnten Gartenschauen in Koblenz und Heilbronn. Ab 2021 übernimmt der 56-jährige Landschaftsarchitekt die Geschäftsführung der BUGA 2029 GmbH und damit die Verantwortung für das große Zukunftsprojekt am Mittelrhein. Denn bei der BUGA 2029 – die sich als bislang größte dezentrale Schau über insgesamt 134 Kilometer auf zwei Rheinseiten erstrecken wird – gehe es nicht nur um einzelne städtebauliche Maßnahmen, sondern darum, einen ganzen Landschaftsraum – der noch dazu UNESCO-Weltkulturerbe ist – planerisch, touristisch und infrastrukturell weiterzuentwickeln, wie die Verantwortlichen erklären.

BUGA 2029 mit Gesamtbudget von 108 Millionen Euro

Bei der BUGA 2029 gelte es deshalb jetzt, „die Zukunftschancen des Tals zu nutzen“ und viele unterschiedliche Akteure in fast 50 Städten und Gemeinden sowie die Bürgerinnen und Bürger im Oberen Mittelrheintal mitzunehmen, wie Stückle bei seiner Vorstellung betonte. Dieser Aufgabe mit einem Gesamtbudget von 108 Millionen Euro begegne der Landschaftsarchitekt, der seit diesem Juli bereits als Teamleiter BUGA bei der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz tätig war, mit Zuversicht. Und auch Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der BUGA 2029 GmbH, ist überzeugt, dass Stückle die Herausforderung meistern wird. „Die BUGA wird auch hier integrierte Stadt- und Regionalentwicklungsprozesse in Gang setzen, die weit über die Gestaltung von Grün-, Park- und Freiflächen hinausgehen“, ist sich Sandner sicher.

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