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Buga Gera: Zweiter Geschäftsführer noch nicht benannt

Für die Bundesgartenschau Gera-Ronneburg 2007 stehen nach Angabe von Thüringens Agrar-Staatssekretär Christian Juckenack 150 Millionen Euro zur Verfügung. Davon fließen 110 Millionen in die Regionalentwicklung, 40 Millionen sind für den Durchführungshaushalt bestimmt. 88 Millionen der Gesamtsumme kommen vom Land, den Rest bilden die Eigenanteile der Gesellschafter oder die geplanten Einnahmen. Vom Land sind laut Juckenack bis Dezember 2005 rund 50,7 Millionen Euro geflossen. Eine Million Euro seien im vergangenen Jahr nicht abgerufen worden. Als Ursache nannte er Projektanträge, die "im Stau gestanden" hätten. Um den Mittelabfluss hatte es laut "Ostthüringer Zeitung" (OTZ) in den vergangenen Monaten immer wieder scharfe Auseinandersetzungen zwischen dem Kabinett (genannt wird dabei Bauminister Andreas Trautvetter) und Geras Oberbürgermeister Ralf Rauch gegeben. Kurzfristig auf Eis gelegt wurde die angesagte Benennung eines neuen zweiten Geschäftsführers, der, so die OTZ, als Landesbevollmächtigter für die Buga im Gespräch war. Es handelte sich dabei um den langjährigen und erfolgreichen Chef der ostthüringischen Brauerei Köstritz, Frank Siegmund. Über die Gründe dafür hielten sich laut OTZ sowohl Geras Oberbürgermeister Ralf Rauch, als auch der Zentralverband Gartenbau (ZVG) zurück. ZVG-Sprecher Stephan Braun habe aber erklärt, dass sich die Gärtner nicht querstellen würden, wenn Veränderungen für den Erfolg notwendig seien. Gegenüber der TASPO betonte Braun, die Entscheidung bezüglich eines zweiten Geschäftsführers liege allein beim Aufsichtsrat der Buga. Die Buga Gera hatte sich im März 2005 von ihrem zweiten Geschäftsführer, Dr. Günther Linsel, getrennt. Dem ehemaligen Geraer Stadtbaudirektor waren Fehler im Management vorgeworfen worden. An die Seite von Linsel rückte 2004 der jetzige Allein-Geschäftsführer, Dr. Ernst-Hermann Kubitz (vormals Iga Rostock 2005).